Im Licht des Schattens: Vernissage mit Marlis Schabacker-Bock in Neu-Ulm


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Im Licht des Schattens: Eine Vernissage über Endlichkeit und Lebensintensität
Am Freitag, 23. Oktober 2026, eröffnet die Petruskirche in Neu-Ulm die Ausstellung Im Licht des Schattens mit einer eindringlichen Vernissage. Im Mittelpunkt stehen die Werke Fragmente eines Totentanz von Marlis Schabacker-Bock, die den historischen Gedanken des Totentanzes in eine zeitgenössische Bildsprache überführen.
Der Tod als schwebende Gestalt
Die Künstlerin gestaltet den Tod als diffuse, wolkenähnliche Form, die über den Betrachtenden zu schweben scheint. Diese zurückhaltende, zugleich eindringliche Darstellung macht die Vergänglichkeit nicht zum Schockbild, sondern zu einer stillen Präsenz. Die Werkbetrachtung eröffnet einen Raum für Fragen nach Zeit, Bewusstsein und dem Wert des gelebten Augenblicks.
Fragiles Material, starke Wirkung
Für ihre Arbeiten verwendet Marlis Schabacker-Bock Styropor. Das zerbrechliche Material steht in einem spannungsvollen Verhältnis zum gewichtigen Thema. Leichtigkeit, Verletzlichkeit und materielle Fragilität verbinden sich zu einer Installation, deren Raumwirkung sich besonders im sakralen Umfeld der Petruskirche entfaltet.
Kunst im sakralen Raum
Die Petruskirche schafft mit ihrer besonderen Ausstellungsatmosphäre einen Resonanzraum für die Kunstwerke. Licht, Architektur und Stille prägen die ästhetische Erfahrung und lenken den Blick auf Formen, Oberflächen und Zwischenräume. Die Kuratierung verbindet zeitgenössische Kunst mit einem kunsthistorisch tief verankerten Motiv und macht kulturelle Bildung unmittelbar erfahrbar.
Ein Kunsterlebnis zwischen Erinnerung und Gegenwart
Die Vernissage lädt dazu ein, den Totentanz nicht nur als Bild des Todes, sondern auch als Aufforderung zu einem bewussteren Leben zu lesen. Die Arbeiten von Marlis Schabacker-Bock verbinden Symbolik, Materialbewusstsein und spirituelle Kontemplation zu einer Ausstellung, die nachwirkt.
Besucherinnen und Besucher erwartet ein konzentriertes Kunsterlebnis mit eindringlicher Malerei- und Installationswirkung, auch wenn die Werke vor allem durch ihre plastische Materialität geprägt sind. Wer zeitgenössische Kunst in einem atmosphärischen Kirchenraum erleben und sich auf eine ästhetische Erfahrung über Endlichkeit, Präsenz und Lebensfreude einlassen möchte, sollte diese Vernissage live besuchen.
Offizielle Kanäle von Marlis Schabacker-Bock:
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