Sankt Elisabeth
(23 Bewertungen)

Ulm

Elisabethenstraße 37/1, 89077 Ulm, Deutschland

Sankt Elisabeth | Gottesdienste & Gemeindezentrum

Sankt Elisabeth in Ulm ist keine klassische Veranstaltungshalle, sondern eine katholische Kirchengemeinde mit Kirche, Pfarrbüro, Gemeindezentrum und Kindertageseinrichtung im Stadtteil Weststadt. Die zentrale Adresse lautet Elisabethenstraße 37/1, 89077 Ulm. Hier verbinden sich regelmäßige Gottesdienste, Kirchenmusik, Kinder- und Familienangebote, Gruppenarbeit und Begegnung zu einem vielseitigen Gemeindeleben. Wer nach Sankt Elisabeth Ulm, St. Elisabeth Gottesdiensten, dem Roncallihaus oder der Anfahrt zur Elisabethenstraße sucht, findet an diesem Ort einen gewachsenen religiösen und sozialen Mittelpunkt im Ulmer Westen.

Das Ensemble besteht aus der Kirche St. Elisabeth und dem modernen Roncallihaus. Das Gemeindezentrum wurde nach einer längeren Planungs- und Bauphase im Oktober 2021 eingeweiht. Heute dient es als Ort für Besprechungen, Gruppen, Chorproben, Kinderangebote und gemeinschaftliche Veranstaltungen. Eine öffentlich ausgewiesene Veranstaltungs- oder Sitzplatzkapazität ist nicht angegeben. Deshalb sollten Besucher bei besonderen Terminen, Konzerten oder privaten Anfragen direkt beim Pfarrbüro nachfragen. Die Gemeinde ist über die Straßenbahnlinie 1 und die Haltestelle Blücherstraße gut erreichbar. Parkmöglichkeiten gibt es entlang der Elisabethenstraße und der Söflinger Straße.

Sankt Elisabeth Gottesdienste und das aktuelle Programm

Das wichtigste regelmäßige Angebot von Sankt Elisabeth sind die Gottesdienste. Nach den offiziellen Angaben der Gemeinde findet sonntags um 11.00 Uhr eine Eucharistiefeier in der Kirche St. Elisabeth statt. Auch freitags gibt es um 18.30 Uhr eine Eucharistiefeier. Am ersten Freitag des Monats beginnt bereits um 18.00 Uhr eine Anbetung, bevor um 18.30 Uhr der Gottesdienst gefeiert wird. Diese wiederkehrenden Zeiten bilden den verlässlichen Kern des Wochenprogramms und machen Sankt Elisabeth zu einem festen Anlaufpunkt für Menschen aus der Ulmer Weststadt und der gesamten Seelsorgeeinheit Ulmer Westen.

Für kirchliche Feiertage gelten teilweise eigene Gottesdienstordnungen. Die Gemeinde weist darauf hin, dass Feiertage innerhalb der Woche, Advent, Weihnachtszeit und Karwoche besondere Pläne haben können. Auch während der Ferien sind Änderungen möglich. Wer gezielt nach dem aktuellen Sankt-Elisabeth-Programm sucht, sollte deshalb vor dem Besuch die offizielle Terminseite prüfen oder das Pfarrbüro kontaktieren. Besonders bei Familiengottesdiensten, Erstkommunionen, Kinderangeboten und Festtagen können Uhrzeit und Veranstaltungsort vom regulären Sonntagstermin abweichen.

Zum Programm gehören nicht nur Eucharistiefeiern. Die Gemeinde nennt auch Kinderelemente, besondere Familiengottesdienste, Tauffeiern, kirchenmusikalische Beiträge und Feiern im Jahreskreis. In der Seelsorgeeinheit Ulmer Westen steht Sankt Elisabeth gemeinsam mit Heilig Geist und Mariä Himmelfahrt für ein abgestimmtes gottesdienstliches Angebot. Damit richtet sich das Programm sowohl an regelmäßige Gemeindemitglieder als auch an Gäste, Familien, Kinder und Menschen, die den katholischen Gottesdienst in Ulm kennenlernen möchten.

Eine Beichtgelegenheit ist nach Vereinbarung möglich. Dafür wird um eine vorherige Kontaktaufnahme mit dem Pfarrbüro gebeten. Wer einen Gottesdienst besuchen möchte, muss in der Regel keine Anmeldung vornehmen. Für besondere Termine, Gruppenbesuche oder Veranstaltungen mit begrenztem Raum kann eine Anfrage dennoch sinnvoll sein. Die Gemeinde veröffentlicht aktuelle Hinweise, Terminänderungen und zusätzliche Veranstaltungen auf ihrer Website. So lässt sich das Sankt Elisabeth Programm zuverlässig nach Anlass, Datum und Veranstaltungsort planen.

Auch die Verbindung von Kirche und Gemeindezentrum ist für das Programm entscheidend. Während die Gottesdienste vor allem in der Kirche stattfinden, werden Gruppenangebote und viele gemeinschaftliche Aktivitäten im Roncallihaus organisiert. Dadurch entsteht ein flexibler Rahmen für liturgische Feiern, Bildung, Musik, Kinderarbeit und soziale Begegnung. Besucher sollten bei jedem Termin darauf achten, ob als Veranstaltungsort Kirche St. Elisabeth, Roncallihaus, Kindertageseinrichtung oder ein anderer Ort der Seelsorgeeinheit angegeben ist.

Geschichte von Sankt Elisabeth in Ulm

Die Geschichte von Sankt Elisabeth reicht weit in die Entwicklung der katholischen Kirche in Ulm zurück. Die Gemeinde gehört nach den offiziellen historischen Angaben zu den älteren katholischen Kirchengemeinden der Stadt. Ihr Name erinnert an die heilige Elisabeth von Thüringen und zugleich an eine frühere Elisabethenkirche der Deutschordenskommende in Ulm. Die Namenswahl verbindet damit die heutige Gemeinde mit der religiösen Geschichte der Stadt und mit dem Vorbild einer Heiligen, die für ihren Dienst an armen und kranken Menschen bekannt ist.

Die katholische Situation in Ulm veränderte sich nach der Reformation grundlegend. In der überwiegend evangelisch geprägten Stadt blieben zunächst nur wenige katholische Institutionen bestehen. Mit der politischen Neuordnung während der Napoleonischen Zeit und dem späteren Wachstum der Stadt nahm auch die Zahl der katholischen Einwohner wieder zu. Industrialisierung, Zuzug von Beamten und Soldaten sowie zunehmende Mobilität führten im 19. Jahrhundert zu einem deutlichen Anwachsen der katholischen Bevölkerung. Die bestehenden Kirchen mussten neue Lösungen für die Seelsorge finden.

Die Ulmer Weststadt wurde seit ungefähr 1900 stärker besiedelt. Nachdem Teile der früheren Bundesfestung abgetragen worden waren, entwickelte sich das Gebiet zu einem Wohn- und Lebensraum für viele Menschen. 1907 entstand auf dem Grundstück des heutigen Roncallihauses eine erste Notkirche. 1920 wurde Sankt Elisabeth eigenständig und zur Stadtpfarrei erhoben. Die heutige Kirche wurde 1923 als Krieger-Gedächtniskirche eingeweiht. Später erhielt sie nach dem Wiederaufbau die Bezeichnung Gefallenen-Gedächtniskirche. Die Gemeinde erinnert damit an die Toten beider Weltkriege und verbindet das historische Gedenken mit dem Gebet.

Der Zweite Weltkrieg hinterließ auch an Sankt Elisabeth schwere Schäden. 1944 wurde die Kirche bei einem Bombenangriff zerstört. In den Jahren 1947 und 1948 erfolgte der Wiederaufbau. 1961 wurde das Gebäude umfassend umgebaut. Diese Baugeschichte erklärt, warum der heutige Kirchenraum nicht nur ein religiöser Ort, sondern auch ein Zeugnis der Ulmer Stadtgeschichte ist. Besucher erleben hier eine Gemeinde, deren Gebäude und Traditionen von Zerstörung, Wiederaufbau, Veränderung und kontinuierlicher Nutzung geprägt sind.

Ein weiterer wichtiger Schritt war der Bau des ersten Roncallihauses. 1967 erhielt die Gemeinde ihr Gemeindehaus. Der Name erinnert an Angelo Roncalli, den späteren Papst Johannes XXIII. Er zählt neben der heiligen Elisabeth zu den Namenspatronen der Gemeinde. Damit stehen zwei unterschiedliche, aber miteinander verbundene Vorbilder im Mittelpunkt: Elisabeth als engagierte Helferin für arme und kranke Menschen und Roncalli als Kirchenmann, der für Offenheit und einen menschennahen Zugang zum Glauben steht.

Die Geschichte von Sankt Elisabeth ist deshalb nicht nur eine Abfolge von Baujahren. Sie zeigt, wie sich eine katholische Gemeinde an gesellschaftliche Veränderungen angepasst hat. Aus einer kleinen Notkirche entwickelte sich ein eigenständiger Pfarrbezirk mit Kirche, Gemeindezentrum, Kindergarten, musikalischen Gruppen und vielfältigen Angeboten. Das heutige Sankt Elisabeth in der Weststadt trägt diese Geschichte sichtbar weiter.

Roncallihaus und Gemeindezentrum an der Elisabethenstraße

Das Roncallihaus ist das Gemeindezentrum von Sankt Elisabeth und befindet sich an der Adresse Elisabethenstraße 37/1. Der Neubau wurde am 17. Oktober 2021 offiziell eingeweiht. Vorausgegangen waren jahrelange Planungen und Bauarbeiten. Das frühere Gemeindehaus, das Pfarrhaus und weitere Gebäudeteile entsprachen nicht mehr vollständig den wirtschaftlichen, funktionalen und baulichen Anforderungen. Deshalb wurde das Umfeld der Kirche neu geordnet und das Gemeindezentrum zusammen mit dem Kindergarten neu errichtet.

Das neue Roncallihaus erweitert die Nutzungsmöglichkeiten der Gemeinde. Nach den Informationen zum Bauprojekt verfügt das Gebäude über einen Saal, ein Foyer, einen Clubraum, einen Jugendraum, Büroräume und weitere Funktionsbereiche. In der Planungsphase wurden außerdem Küchenbereiche und flexible Raumaufteilungen berücksichtigt. Diese Struktur macht das Gemeindezentrum geeignet für Chorproben, Sitzungen, Gruppenstunden, Bildungsangebote, Kinderveranstaltungen, Begegnung und kleinere gemeindliche Feiern. Eine offizielle maximale Saal- oder Veranstaltungskapazität wird auf den öffentlich zugänglichen Seiten jedoch nicht genannt.

Für Besucher ist wichtig, dass das Roncallihaus nicht mit einer kommerziellen Eventlocation gleichzusetzen ist. Die Nutzung steht im Zusammenhang mit dem Gemeindeleben, der Seelsorge und den kirchlichen Aufgaben von Sankt Elisabeth. Wer den Raum für eine Veranstaltung, einen Vortrag, eine Probe oder eine private Feier anfragen möchte, sollte daher frühzeitig das Pfarrbüro kontaktieren. Dabei können Fragen zu Termin, Raumgröße, Ausstattung, Zugänglichkeit, Bestuhlung, Küche und Nutzungsbedingungen geklärt werden.

Die bauliche Entwicklung hat auch das äußere Umfeld verändert. Der Kirchplatz wurde neu gestaltet. Auf dem Platz steht eine Skulptur des Ulmer Künstlers Herbert Volz. Das neu geordnete Ensemble aus Kirche, Roncallihaus, Kindertageseinrichtung und Platz schafft einen gemeinsamen Mittelpunkt an der Ecke von Söflinger Straße und Elisabethenstraße. Für Menschen, die zum Gottesdienst kommen, für Eltern mit Kindern und für Teilnehmer von Gruppenangeboten ist dieser Bereich der zentrale Orientierungspunkt.

Das Pfarrbüro ist inzwischen wieder im Roncallihaus an der Elisabethenstraße 37/1 untergebracht. Dort erhalten Besucher Informationen zu Gottesdiensten, Sakramenten, Gruppen, Veranstaltungen und organisatorischen Fragen. Die regulären Öffnungszeiten sind auf der offiziellen Kontaktseite angegeben. Demnach ist das Büro dienstags von 9.00 bis 13.30 Uhr geöffnet, mittwochs bis freitags von 9.00 bis 11.30 Uhr sowie mittwochs und donnerstags zusätzlich von 14.30 bis 16.00 Uhr. Änderungen wegen Urlaub, Krankheit oder besonderen Umständen sind möglich.

Das Roncallihaus steht damit für die zeitgemäße Weiterentwicklung der Gemeinde. Die Kirche bewahrt die liturgische und historische Identität von Sankt Elisabeth, während das Gemeindezentrum flexible Räume für heutige Formen der Gemeinschaft bietet. Ob Kindergruppe, Chorprobe, Gesprächskreis, Sitzung oder Kirchplatzfest: Viele Aktivitäten finden nicht nur im Kirchenraum, sondern auch in diesem modernen Haus statt.

Kirchenmusik, Orgel und Kinderchor bei Sankt Elisabeth

Kirchenmusik ist ein besonders prägender Bestandteil von Sankt Elisabeth. Die Gemeinde gestaltet Gottesdienste mit Messvertonungen, Motetten, Chorälen, einstimmigen Gesängen, Orgelvorspielen und Instrumentalmusik in unterschiedlichen Besetzungen. Das musikalische Angebot reicht damit von traditionellem liturgischem Gesang bis zu größeren Werken mit Chor und Orchester. Für Besucher, die nach Konzerten oder Musikveranstaltungen in Sankt Elisabeth suchen, lohnt sich deshalb ein Blick auf die aktuellen Gemeindetermine und die Hinweise der Kirchenmusik.

Die Chorgemeinschaft St. Elisabeth/St. Maria Suso entstand im Sommer 2005 durch den Zusammenschluss der Kirchenchöre beider Gemeinden. Ihr Schwerpunkt liegt auf klassischer Kirchenmusik vom 18. bis zum 21. Jahrhundert. Zu den musikalischen Höhepunkten gehören regelmäßige Aufführungen von Orchestermessen, insbesondere an Ostern und bei Patroziniumsfesten. Zusätzlich findet alle zwei Jahre ein größeres geistliches Konzert mit Orchester statt. Die Chorgemeinschaft versteht sich nicht nur als musikalisches Ensemble, sondern auch als Gemeinschaft, in der gemeinsames Singen und geselliges Miteinander zusammengehören.

Die Chorleitung liegt seit 2020 bei Petra Elze. Interessierte Sängerinnen und Sänger sind eingeladen, an Proben teilzunehmen oder direkt Kontakt aufzunehmen. Auch Menschen ohne professionelle Chorerfahrung können sich über Einstiegsmöglichkeiten informieren. Für das Gemeindeleben ist dieser offene Zugang wichtig, weil Kirchenmusik nicht nur als fertiges Konzert erlebt wird, sondern auch durch ehrenamtliche Beteiligung entsteht.

Eine besondere Ergänzung bildet die Schola Gregoriana unter der Leitung von Dr. Andreas Weil. Sie gestaltet unter anderem Vespern an Weihnachten und Ostern sowie mehrmals im Jahr Sonntagsgottesdienste mit einstimmigen gregorianischen Gesängen und mehrstimmigen Psalmodien. Diese musikalische Form führt in die frühen Traditionen christlicher Liturgie zurück und gibt den Gottesdiensten eine ruhige, konzentrierte Atmosphäre.

Auch die Orgel gehört zu den regelmäßigen Klangträgern der Kirche. Die Gemeinde nennt für ihr Instrument die Bezeichnung REISER 1962 III/P 41. Angegeben werden eine mechanische Spieltraktur, eine elektrische Registertraktur, ein schwellbares zweites Manual, freie Kombinationen, Tutti, Pedalkombinationen, Registerschweller und Tremulanten. Das Instrument wurde 2001 durch eine Fachfirma umgebaut. Für Besucher ist die Orgel besonders sonntags zu hören, wenn sie die Eucharistiefeier begleitet.

Seit dem 18. Oktober 2022 gibt es außerdem einen Kinderchor. Er wird von Robert Tilson vom Theater Ulm geleitet und probt dienstags von 16.00 bis 16.45 Uhr im Roncallihaus. Eingeladen sind Kinder im Alter von fünf bis zwölf Jahren. Der Kinderchor wirkt bei Kinder- und Familiengottesdiensten sowie gelegentlich bei Tauffeiern mit. Dadurch verbindet die Kirchenmusik verschiedene Generationen und schafft einen direkten Zugang für Kinder und Familien.

Wer Sankt Elisabeth als musikalischen Ort kennenlernen möchte, sollte zwischen regulären Gottesdiensten, Proben und besonderen Konzerten unterscheiden. Nicht jeder Termin ist öffentlich als Konzert ausgeschrieben. Aktuelle Informationen geben Auskunft darüber, ob Gäste zuhören, mitsingen oder an einer Gruppe teilnehmen können. Die Kombination aus Orgel, Chorgemeinschaft, Schola und Kinderchor macht Sankt Elisabeth zu einem vielseitigen Ort für geistliche Musik in Ulm.

Anfahrt zu Sankt Elisabeth und Parken in der Weststadt

Sankt Elisabeth liegt in der Ulmer Weststadt an der Elisabethenstraße 37/1. Die Adresse gehört zu einem Gebiet, das durch die Söflinger Straße, die Blücherstraße und die Elisabethenstraße geprägt ist. Für Besucher ist die genaue Angabe der Hausnummer wichtig, weil sich auf dem Gelände mehrere Einrichtungen befinden. Neben der Kirche liegen dort das Pfarrbüro, das Roncallihaus und die Kindertageseinrichtung. Bei Veranstaltungen sollte deshalb auf die Bezeichnung des jeweiligen Gebäudes geachtet werden.

Die Gemeinde beschreibt die Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln als gut möglich. Wer mit der Straßenbahnlinie 1 kommt, steigt an der Haltestelle Blücherstraße aus. Von dort ist das Gemeinde- und Kirchengelände zu Fuß erreichbar. Die Straßenbahn ist besonders bei Gottesdiensten und größeren Gemeindeterminen eine praktische Alternative zur Anreise mit dem Auto. Besucher sollten für den Fußweg etwas Zeit einplanen und sich am Zugang zur Elisabethenstraße beziehungsweise am Kirchplatz orientieren.

Für die Anreise mit dem Auto nennt die Gemeinde Parkmöglichkeiten entlang der Söflinger Straße und in der Elisabethenstraße. Es handelt sich um öffentliche beziehungsweise straßenbegleitende Parkmöglichkeiten, deren Verfügbarkeit je nach Tageszeit, Wochentag und Veranstaltungsaufkommen schwanken kann. Eine garantierte Anzahl reservierter Stellplätze oder ein eigenes großes Besucherparkhaus wird auf der offiziellen Kontaktseite nicht genannt. Bei stark besuchten Gottesdiensten, Festen und Konzerten empfiehlt es sich daher, frühzeitig anzureisen oder auf die Straßenbahn auszuweichen.

Wer mobilitätseingeschränkt ist, sollte besondere Anforderungen vorab mit dem Pfarrbüro klären. Die Gemeinde hat im Rahmen des Neubauprojekts bauliche Veränderungen und eine neue Ordnung des Geländes umgesetzt. Aus den öffentlich zugänglichen Informationen lässt sich jedoch nicht für jeden Bereich im Detail ableiten, wie die aktuelle barrierefreie Wegeführung, Türbreiten, Sanitärsituation oder Sitzplatzordnung aussieht. Eine telefonische Nachfrage kann deshalb helfen, den Besuch zuverlässig zu planen.

Für Fahrräder und Fußgänger ist die Lage in der Weststadt ebenfalls gut in den Stadtteil eingebunden. Die Elisabethenstraße und die Söflinger Straße bilden wichtige Orientierungslinien. Wer aus dem direkten Umfeld kommt, kann Sankt Elisabeth häufig zu Fuß erreichen. Von weiter entfernten Stadtteilen empfiehlt sich eine Kombination aus Straßenbahn und kurzem Fußweg. Für Gruppen mit Kindern sollte der Weg zwischen Haltestelle, Kirchplatz und dem jeweiligen Veranstaltungsraum vorher besprochen werden.

Die Anfahrt ist nicht nur eine praktische Frage, sondern gehört auch zur Besucherinformation der Gemeinde. Auf der offiziellen Kontaktseite stehen ein Lageplan und ein Detailplan des Kirchengeländes zur Verfügung. Diese Unterlagen können hilfreich sein, wenn ein bestimmter Eingang, das Pfarrbüro, das Roncallihaus oder ein Raum für eine Gruppenveranstaltung gesucht wird. Vor besonderen Terminen sollten Besucher zusätzlich prüfen, ob Baustellen, Sperrungen, Ferienregelungen oder kurzfristige Änderungen die Anreise beeinflussen.

Kindergarten, Kinderangebote und Gemeinschaft

Sankt Elisabeth ist stark durch Angebote für Familien und Kinder geprägt. Zur Gemeinde gehört eine katholische Kindertageseinrichtung an der Elisabethenstraße 37. Die Einrichtung befindet sich im direkten Umfeld der Kirche und des Gemeindezentrums. Nach den veröffentlichten Informationen werden dort in einer viergruppigen Einrichtung 75 Kinder im Alter von einem Jahr bis zum Schuleintritt begleitet. Pädagogische Fachkräfte arbeiten mit den Kindern und Familien und schaffen feste Bezugspersonen, Sicherheit und Geborgenheit.

Die Kindertageseinrichtung verfolgt einen familienbezogenen Ansatz. Die Einrichtung beschreibt die Zusammenarbeit mit den Familien als wichtigen Bestandteil ihrer Arbeit. Außerdem wird Wert darauf gelegt, dass Kinder ihre Umgebung entdecken, Natur erleben und zunehmend selbstständig im Alltag handeln. Damit ergänzt die Kita das religiöse und gemeinschaftliche Profil von Sankt Elisabeth um eine pädagogische Perspektive. Für Familien in der Weststadt ist das Ensemble aus Kita, Kirche und Gemeindezentrum dadurch ein eng verbundener Lebensort.

Auch im Gottesdienstprogramm werden Kinder ausdrücklich berücksichtigt. Die Gemeinde kündigt Kinderelemente, Kinderkirche und Familiengottesdienste an. Je nach Termin finden solche Angebote im Roncallihaus, in der Kindertageseinrichtung oder in der Kirche statt. Am Palmsonntag kann der Gottesdienst beispielsweise mit einem Beginn vor der Kirche verbunden sein. Bei besonderen Feiern wie Erstkommunionen, Osterfeiern oder Kirchplatzfesten verändert sich der Ablauf gegenüber einem regulären Sonntag.

Die Ministrantengruppe bietet Kindern und Jugendlichen eine weitere Möglichkeit, aktiv am Gemeindeleben teilzunehmen. Die Ministranten treffen sich zu monatlichen Gruppenstunden, unternehmen kleinere Ausflüge und nehmen an einer gemeinsamen Freizeit mit Ministranten aus Heilig Geist teil. Der Ministrantendienst ist damit nicht nur eine Aufgabe während des Gottesdienstes, sondern auch ein soziales Angebot, bei dem junge Menschen Gemeinschaft erleben und Verantwortung übernehmen können.

Für jüngere Kinder und Eltern gibt es eine Krabbelgruppe. Die Gemeinde bittet Interessierte um vorherige Anmeldung über die angegebene Kontaktadresse. Solche Angebote schaffen einen niedrigschwelligen Zugang zur Gemeinde, auch wenn Familien zunächst nicht regelmäßig an Gottesdiensten teilnehmen. Die Begegnung im Roncallihaus kann dabei ein erster Schritt sein, um andere Eltern, Gemeindemitglieder und Ansprechpartner kennenzulernen.

Zum weiteren Gemeindeleben gehören Gruppen wie die Chorgemeinschaft, der Kinderchor, die Schola, Bibelkreise, Kaffeeangebote und verschiedene Treffen. Die offizielle Gemeindeseite weist regelmäßig auf Termine und Aktivitäten hin. Dadurch entsteht ein Programm, das über den Sonntag hinausgeht und unterschiedliche Altersgruppen anspricht. Sankt Elisabeth ist somit nicht nur ein Ort für den Gottesdienstbesuch, sondern auch ein Raum für Bildung, Musik, Ehrenamt, Kinderarbeit und persönliche Begegnung.

Die Verbindung von Kirche, Kita, Roncallihaus und Kirchplatz stärkt diesen Gemeinschaftsgedanken. Familien können verschiedene Angebote am gleichen Standort wahrnehmen. Ältere Menschen finden regelmäßige Gottesdienste und Gesprächsmöglichkeiten. Jugendliche engagieren sich als Ministranten oder in musikalischen Gruppen. Erwachsene wirken in Chören, Ausschüssen und ehrenamtlichen Projekten mit. Diese Vielfalt macht das Gemeindeleben von Sankt Elisabeth in Ulm besonders lebendig.

Praktische Informationen zu Pfarrbüro, Kontakt und Besuch

Das Pfarrbüro von Sankt Elisabeth ist die zentrale Anlaufstelle für organisatorische Fragen. Die Adresse lautet Elisabethenstraße 37/1, 89077 Ulm. Telefonisch ist das Pfarramt unter 0731 37288 erreichbar. Auf den offiziellen Kontaktangaben wird außerdem die E-Mail-Adresse stelisabeth.ulm@drs.de genannt. Besucher können sich dort über Gottesdienste, Taufen, Trauungen, Beichtgelegenheiten, Gruppen, Veranstaltungen und weitere Anliegen informieren.

Die regulären Öffnungszeiten des Pfarrbüros sind dienstags von 9.00 bis 13.30 Uhr, mittwochs bis freitags von 9.00 bis 11.30 Uhr sowie mittwochs und donnerstags zusätzlich von 14.30 bis 16.00 Uhr. Die Gemeinde weist ausdrücklich darauf hin, dass sich diese Zeiten wegen Urlaub oder Krankheit ändern können. Für wichtige Anliegen ist es daher sinnvoll, den Besuch telefonisch oder per E-Mail abzustimmen. Das gilt besonders in Ferienzeiten und rund um kirchliche Feiertage.

Wer zum ersten Mal nach Sankt Elisabeth kommt, sollte zwischen dem Eingang zur Kirche und dem Zugang zum Roncallihaus unterscheiden. Der Gottesdienst findet normalerweise in der Kirche statt, während Gruppen, Proben und einige Familienangebote im Gemeindezentrum organisiert werden. Die aktuelle Terminbeschreibung nennt in der Regel den jeweiligen Ort. Bei größeren Festen kann außerdem der Kirchplatz einbezogen werden. Ein Lageplan und ein Detailplan des Kirchengeländes unterstützen die Orientierung.

Eine feste Kapazität wie bei einer Konzerthalle oder einem Kongresszentrum ist für Sankt Elisabeth nicht veröffentlicht. Auch ein öffentlicher Sitzplan ist auf den offiziellen Seiten nicht angegeben. Das ist bei einer Kirchengemeinde nicht ungewöhnlich, weil die Nutzung je nach Gottesdienst, Konzert, Kinderveranstaltung oder Gemeindetreffen unterschiedlich organisiert wird. Für die Planung einer privaten Veranstaltung, einer Gruppe oder eines musikalischen Termins sollte deshalb direkt geklärt werden, welcher Raum zur Verfügung steht und welche Bestuhlung möglich ist.

Auch Eintrittspreise und ein klassischer Ticketverkauf gehören nicht zum normalen Gottesdienstangebot. Die regulären Eucharistiefeiern können ohne Ticket besucht werden. Bei besonderen Konzerten, Bildungsangeboten oder Veranstaltungen externer Partner können jedoch eigene Regelungen gelten. Hinweise dazu finden sich jeweils in der Terminankündigung. Wer nach Tickets für Sankt Elisabeth sucht, sollte deshalb den konkreten Termin prüfen und nicht automatisch von einer kommerziellen Veranstaltung ausgehen.

Der aktuelle Informationsstand ist besonders bei Terminen wichtig. Gottesdienstzeiten können sich an Feiertagen, in Ferien oder bei besonderen kirchlichen Feiern ändern. Gruppenangebote haben eigene Ansprechpersonen und teilweise eine Anmeldung. Für Kinderchor, Krabbelgruppe, Ministranten und Chorgemeinschaft gelten unterschiedliche Kontaktwege. Das Pfarrbüro kann bei der Zuordnung helfen und mitteilen, ob ein Angebot öffentlich, regelmäßig oder nur nach vorheriger Anmeldung stattfindet.

Insgesamt bietet Sankt Elisabeth in Ulm eine Kombination aus historischer Kirche, modernem Gemeindezentrum, Kirchenmusik, Familienarbeit und sozialer Begegnung. Die Lage in der Weststadt ist mit der Straßenbahnlinie 1, der Haltestelle Blücherstraße und Parkmöglichkeiten entlang der Söflinger Straße und Elisabethenstraße gut erreichbar. Wer einen Gottesdienst besuchen, an einem Chor teilnehmen, ein Kinderangebot kennenlernen oder eine organisatorische Anfrage stellen möchte, findet im Pfarrbüro den passenden ersten Kontakt. Sankt Elisabeth bleibt damit ein Ort, an dem Tradition und zeitgemäße Gemeindearbeit eng miteinander verbunden sind.

Quellen:

Mehr anzeigen

Sankt Elisabeth | Gottesdienste & Gemeindezentrum

Sankt Elisabeth in Ulm ist keine klassische Veranstaltungshalle, sondern eine katholische Kirchengemeinde mit Kirche, Pfarrbüro, Gemeindezentrum und Kindertageseinrichtung im Stadtteil Weststadt. Die zentrale Adresse lautet Elisabethenstraße 37/1, 89077 Ulm. Hier verbinden sich regelmäßige Gottesdienste, Kirchenmusik, Kinder- und Familienangebote, Gruppenarbeit und Begegnung zu einem vielseitigen Gemeindeleben. Wer nach Sankt Elisabeth Ulm, St. Elisabeth Gottesdiensten, dem Roncallihaus oder der Anfahrt zur Elisabethenstraße sucht, findet an diesem Ort einen gewachsenen religiösen und sozialen Mittelpunkt im Ulmer Westen.

Das Ensemble besteht aus der Kirche St. Elisabeth und dem modernen Roncallihaus. Das Gemeindezentrum wurde nach einer längeren Planungs- und Bauphase im Oktober 2021 eingeweiht. Heute dient es als Ort für Besprechungen, Gruppen, Chorproben, Kinderangebote und gemeinschaftliche Veranstaltungen. Eine öffentlich ausgewiesene Veranstaltungs- oder Sitzplatzkapazität ist nicht angegeben. Deshalb sollten Besucher bei besonderen Terminen, Konzerten oder privaten Anfragen direkt beim Pfarrbüro nachfragen. Die Gemeinde ist über die Straßenbahnlinie 1 und die Haltestelle Blücherstraße gut erreichbar. Parkmöglichkeiten gibt es entlang der Elisabethenstraße und der Söflinger Straße.

Sankt Elisabeth Gottesdienste und das aktuelle Programm

Das wichtigste regelmäßige Angebot von Sankt Elisabeth sind die Gottesdienste. Nach den offiziellen Angaben der Gemeinde findet sonntags um 11.00 Uhr eine Eucharistiefeier in der Kirche St. Elisabeth statt. Auch freitags gibt es um 18.30 Uhr eine Eucharistiefeier. Am ersten Freitag des Monats beginnt bereits um 18.00 Uhr eine Anbetung, bevor um 18.30 Uhr der Gottesdienst gefeiert wird. Diese wiederkehrenden Zeiten bilden den verlässlichen Kern des Wochenprogramms und machen Sankt Elisabeth zu einem festen Anlaufpunkt für Menschen aus der Ulmer Weststadt und der gesamten Seelsorgeeinheit Ulmer Westen.

Für kirchliche Feiertage gelten teilweise eigene Gottesdienstordnungen. Die Gemeinde weist darauf hin, dass Feiertage innerhalb der Woche, Advent, Weihnachtszeit und Karwoche besondere Pläne haben können. Auch während der Ferien sind Änderungen möglich. Wer gezielt nach dem aktuellen Sankt-Elisabeth-Programm sucht, sollte deshalb vor dem Besuch die offizielle Terminseite prüfen oder das Pfarrbüro kontaktieren. Besonders bei Familiengottesdiensten, Erstkommunionen, Kinderangeboten und Festtagen können Uhrzeit und Veranstaltungsort vom regulären Sonntagstermin abweichen.

Zum Programm gehören nicht nur Eucharistiefeiern. Die Gemeinde nennt auch Kinderelemente, besondere Familiengottesdienste, Tauffeiern, kirchenmusikalische Beiträge und Feiern im Jahreskreis. In der Seelsorgeeinheit Ulmer Westen steht Sankt Elisabeth gemeinsam mit Heilig Geist und Mariä Himmelfahrt für ein abgestimmtes gottesdienstliches Angebot. Damit richtet sich das Programm sowohl an regelmäßige Gemeindemitglieder als auch an Gäste, Familien, Kinder und Menschen, die den katholischen Gottesdienst in Ulm kennenlernen möchten.

Eine Beichtgelegenheit ist nach Vereinbarung möglich. Dafür wird um eine vorherige Kontaktaufnahme mit dem Pfarrbüro gebeten. Wer einen Gottesdienst besuchen möchte, muss in der Regel keine Anmeldung vornehmen. Für besondere Termine, Gruppenbesuche oder Veranstaltungen mit begrenztem Raum kann eine Anfrage dennoch sinnvoll sein. Die Gemeinde veröffentlicht aktuelle Hinweise, Terminänderungen und zusätzliche Veranstaltungen auf ihrer Website. So lässt sich das Sankt Elisabeth Programm zuverlässig nach Anlass, Datum und Veranstaltungsort planen.

Auch die Verbindung von Kirche und Gemeindezentrum ist für das Programm entscheidend. Während die Gottesdienste vor allem in der Kirche stattfinden, werden Gruppenangebote und viele gemeinschaftliche Aktivitäten im Roncallihaus organisiert. Dadurch entsteht ein flexibler Rahmen für liturgische Feiern, Bildung, Musik, Kinderarbeit und soziale Begegnung. Besucher sollten bei jedem Termin darauf achten, ob als Veranstaltungsort Kirche St. Elisabeth, Roncallihaus, Kindertageseinrichtung oder ein anderer Ort der Seelsorgeeinheit angegeben ist.

Geschichte von Sankt Elisabeth in Ulm

Die Geschichte von Sankt Elisabeth reicht weit in die Entwicklung der katholischen Kirche in Ulm zurück. Die Gemeinde gehört nach den offiziellen historischen Angaben zu den älteren katholischen Kirchengemeinden der Stadt. Ihr Name erinnert an die heilige Elisabeth von Thüringen und zugleich an eine frühere Elisabethenkirche der Deutschordenskommende in Ulm. Die Namenswahl verbindet damit die heutige Gemeinde mit der religiösen Geschichte der Stadt und mit dem Vorbild einer Heiligen, die für ihren Dienst an armen und kranken Menschen bekannt ist.

Die katholische Situation in Ulm veränderte sich nach der Reformation grundlegend. In der überwiegend evangelisch geprägten Stadt blieben zunächst nur wenige katholische Institutionen bestehen. Mit der politischen Neuordnung während der Napoleonischen Zeit und dem späteren Wachstum der Stadt nahm auch die Zahl der katholischen Einwohner wieder zu. Industrialisierung, Zuzug von Beamten und Soldaten sowie zunehmende Mobilität führten im 19. Jahrhundert zu einem deutlichen Anwachsen der katholischen Bevölkerung. Die bestehenden Kirchen mussten neue Lösungen für die Seelsorge finden.

Die Ulmer Weststadt wurde seit ungefähr 1900 stärker besiedelt. Nachdem Teile der früheren Bundesfestung abgetragen worden waren, entwickelte sich das Gebiet zu einem Wohn- und Lebensraum für viele Menschen. 1907 entstand auf dem Grundstück des heutigen Roncallihauses eine erste Notkirche. 1920 wurde Sankt Elisabeth eigenständig und zur Stadtpfarrei erhoben. Die heutige Kirche wurde 1923 als Krieger-Gedächtniskirche eingeweiht. Später erhielt sie nach dem Wiederaufbau die Bezeichnung Gefallenen-Gedächtniskirche. Die Gemeinde erinnert damit an die Toten beider Weltkriege und verbindet das historische Gedenken mit dem Gebet.

Der Zweite Weltkrieg hinterließ auch an Sankt Elisabeth schwere Schäden. 1944 wurde die Kirche bei einem Bombenangriff zerstört. In den Jahren 1947 und 1948 erfolgte der Wiederaufbau. 1961 wurde das Gebäude umfassend umgebaut. Diese Baugeschichte erklärt, warum der heutige Kirchenraum nicht nur ein religiöser Ort, sondern auch ein Zeugnis der Ulmer Stadtgeschichte ist. Besucher erleben hier eine Gemeinde, deren Gebäude und Traditionen von Zerstörung, Wiederaufbau, Veränderung und kontinuierlicher Nutzung geprägt sind.

Ein weiterer wichtiger Schritt war der Bau des ersten Roncallihauses. 1967 erhielt die Gemeinde ihr Gemeindehaus. Der Name erinnert an Angelo Roncalli, den späteren Papst Johannes XXIII. Er zählt neben der heiligen Elisabeth zu den Namenspatronen der Gemeinde. Damit stehen zwei unterschiedliche, aber miteinander verbundene Vorbilder im Mittelpunkt: Elisabeth als engagierte Helferin für arme und kranke Menschen und Roncalli als Kirchenmann, der für Offenheit und einen menschennahen Zugang zum Glauben steht.

Die Geschichte von Sankt Elisabeth ist deshalb nicht nur eine Abfolge von Baujahren. Sie zeigt, wie sich eine katholische Gemeinde an gesellschaftliche Veränderungen angepasst hat. Aus einer kleinen Notkirche entwickelte sich ein eigenständiger Pfarrbezirk mit Kirche, Gemeindezentrum, Kindergarten, musikalischen Gruppen und vielfältigen Angeboten. Das heutige Sankt Elisabeth in der Weststadt trägt diese Geschichte sichtbar weiter.

Roncallihaus und Gemeindezentrum an der Elisabethenstraße

Das Roncallihaus ist das Gemeindezentrum von Sankt Elisabeth und befindet sich an der Adresse Elisabethenstraße 37/1. Der Neubau wurde am 17. Oktober 2021 offiziell eingeweiht. Vorausgegangen waren jahrelange Planungen und Bauarbeiten. Das frühere Gemeindehaus, das Pfarrhaus und weitere Gebäudeteile entsprachen nicht mehr vollständig den wirtschaftlichen, funktionalen und baulichen Anforderungen. Deshalb wurde das Umfeld der Kirche neu geordnet und das Gemeindezentrum zusammen mit dem Kindergarten neu errichtet.

Das neue Roncallihaus erweitert die Nutzungsmöglichkeiten der Gemeinde. Nach den Informationen zum Bauprojekt verfügt das Gebäude über einen Saal, ein Foyer, einen Clubraum, einen Jugendraum, Büroräume und weitere Funktionsbereiche. In der Planungsphase wurden außerdem Küchenbereiche und flexible Raumaufteilungen berücksichtigt. Diese Struktur macht das Gemeindezentrum geeignet für Chorproben, Sitzungen, Gruppenstunden, Bildungsangebote, Kinderveranstaltungen, Begegnung und kleinere gemeindliche Feiern. Eine offizielle maximale Saal- oder Veranstaltungskapazität wird auf den öffentlich zugänglichen Seiten jedoch nicht genannt.

Für Besucher ist wichtig, dass das Roncallihaus nicht mit einer kommerziellen Eventlocation gleichzusetzen ist. Die Nutzung steht im Zusammenhang mit dem Gemeindeleben, der Seelsorge und den kirchlichen Aufgaben von Sankt Elisabeth. Wer den Raum für eine Veranstaltung, einen Vortrag, eine Probe oder eine private Feier anfragen möchte, sollte daher frühzeitig das Pfarrbüro kontaktieren. Dabei können Fragen zu Termin, Raumgröße, Ausstattung, Zugänglichkeit, Bestuhlung, Küche und Nutzungsbedingungen geklärt werden.

Die bauliche Entwicklung hat auch das äußere Umfeld verändert. Der Kirchplatz wurde neu gestaltet. Auf dem Platz steht eine Skulptur des Ulmer Künstlers Herbert Volz. Das neu geordnete Ensemble aus Kirche, Roncallihaus, Kindertageseinrichtung und Platz schafft einen gemeinsamen Mittelpunkt an der Ecke von Söflinger Straße und Elisabethenstraße. Für Menschen, die zum Gottesdienst kommen, für Eltern mit Kindern und für Teilnehmer von Gruppenangeboten ist dieser Bereich der zentrale Orientierungspunkt.

Das Pfarrbüro ist inzwischen wieder im Roncallihaus an der Elisabethenstraße 37/1 untergebracht. Dort erhalten Besucher Informationen zu Gottesdiensten, Sakramenten, Gruppen, Veranstaltungen und organisatorischen Fragen. Die regulären Öffnungszeiten sind auf der offiziellen Kontaktseite angegeben. Demnach ist das Büro dienstags von 9.00 bis 13.30 Uhr geöffnet, mittwochs bis freitags von 9.00 bis 11.30 Uhr sowie mittwochs und donnerstags zusätzlich von 14.30 bis 16.00 Uhr. Änderungen wegen Urlaub, Krankheit oder besonderen Umständen sind möglich.

Das Roncallihaus steht damit für die zeitgemäße Weiterentwicklung der Gemeinde. Die Kirche bewahrt die liturgische und historische Identität von Sankt Elisabeth, während das Gemeindezentrum flexible Räume für heutige Formen der Gemeinschaft bietet. Ob Kindergruppe, Chorprobe, Gesprächskreis, Sitzung oder Kirchplatzfest: Viele Aktivitäten finden nicht nur im Kirchenraum, sondern auch in diesem modernen Haus statt.

Kirchenmusik, Orgel und Kinderchor bei Sankt Elisabeth

Kirchenmusik ist ein besonders prägender Bestandteil von Sankt Elisabeth. Die Gemeinde gestaltet Gottesdienste mit Messvertonungen, Motetten, Chorälen, einstimmigen Gesängen, Orgelvorspielen und Instrumentalmusik in unterschiedlichen Besetzungen. Das musikalische Angebot reicht damit von traditionellem liturgischem Gesang bis zu größeren Werken mit Chor und Orchester. Für Besucher, die nach Konzerten oder Musikveranstaltungen in Sankt Elisabeth suchen, lohnt sich deshalb ein Blick auf die aktuellen Gemeindetermine und die Hinweise der Kirchenmusik.

Die Chorgemeinschaft St. Elisabeth/St. Maria Suso entstand im Sommer 2005 durch den Zusammenschluss der Kirchenchöre beider Gemeinden. Ihr Schwerpunkt liegt auf klassischer Kirchenmusik vom 18. bis zum 21. Jahrhundert. Zu den musikalischen Höhepunkten gehören regelmäßige Aufführungen von Orchestermessen, insbesondere an Ostern und bei Patroziniumsfesten. Zusätzlich findet alle zwei Jahre ein größeres geistliches Konzert mit Orchester statt. Die Chorgemeinschaft versteht sich nicht nur als musikalisches Ensemble, sondern auch als Gemeinschaft, in der gemeinsames Singen und geselliges Miteinander zusammengehören.

Die Chorleitung liegt seit 2020 bei Petra Elze. Interessierte Sängerinnen und Sänger sind eingeladen, an Proben teilzunehmen oder direkt Kontakt aufzunehmen. Auch Menschen ohne professionelle Chorerfahrung können sich über Einstiegsmöglichkeiten informieren. Für das Gemeindeleben ist dieser offene Zugang wichtig, weil Kirchenmusik nicht nur als fertiges Konzert erlebt wird, sondern auch durch ehrenamtliche Beteiligung entsteht.

Eine besondere Ergänzung bildet die Schola Gregoriana unter der Leitung von Dr. Andreas Weil. Sie gestaltet unter anderem Vespern an Weihnachten und Ostern sowie mehrmals im Jahr Sonntagsgottesdienste mit einstimmigen gregorianischen Gesängen und mehrstimmigen Psalmodien. Diese musikalische Form führt in die frühen Traditionen christlicher Liturgie zurück und gibt den Gottesdiensten eine ruhige, konzentrierte Atmosphäre.

Auch die Orgel gehört zu den regelmäßigen Klangträgern der Kirche. Die Gemeinde nennt für ihr Instrument die Bezeichnung REISER 1962 III/P 41. Angegeben werden eine mechanische Spieltraktur, eine elektrische Registertraktur, ein schwellbares zweites Manual, freie Kombinationen, Tutti, Pedalkombinationen, Registerschweller und Tremulanten. Das Instrument wurde 2001 durch eine Fachfirma umgebaut. Für Besucher ist die Orgel besonders sonntags zu hören, wenn sie die Eucharistiefeier begleitet.

Seit dem 18. Oktober 2022 gibt es außerdem einen Kinderchor. Er wird von Robert Tilson vom Theater Ulm geleitet und probt dienstags von 16.00 bis 16.45 Uhr im Roncallihaus. Eingeladen sind Kinder im Alter von fünf bis zwölf Jahren. Der Kinderchor wirkt bei Kinder- und Familiengottesdiensten sowie gelegentlich bei Tauffeiern mit. Dadurch verbindet die Kirchenmusik verschiedene Generationen und schafft einen direkten Zugang für Kinder und Familien.

Wer Sankt Elisabeth als musikalischen Ort kennenlernen möchte, sollte zwischen regulären Gottesdiensten, Proben und besonderen Konzerten unterscheiden. Nicht jeder Termin ist öffentlich als Konzert ausgeschrieben. Aktuelle Informationen geben Auskunft darüber, ob Gäste zuhören, mitsingen oder an einer Gruppe teilnehmen können. Die Kombination aus Orgel, Chorgemeinschaft, Schola und Kinderchor macht Sankt Elisabeth zu einem vielseitigen Ort für geistliche Musik in Ulm.

Anfahrt zu Sankt Elisabeth und Parken in der Weststadt

Sankt Elisabeth liegt in der Ulmer Weststadt an der Elisabethenstraße 37/1. Die Adresse gehört zu einem Gebiet, das durch die Söflinger Straße, die Blücherstraße und die Elisabethenstraße geprägt ist. Für Besucher ist die genaue Angabe der Hausnummer wichtig, weil sich auf dem Gelände mehrere Einrichtungen befinden. Neben der Kirche liegen dort das Pfarrbüro, das Roncallihaus und die Kindertageseinrichtung. Bei Veranstaltungen sollte deshalb auf die Bezeichnung des jeweiligen Gebäudes geachtet werden.

Die Gemeinde beschreibt die Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln als gut möglich. Wer mit der Straßenbahnlinie 1 kommt, steigt an der Haltestelle Blücherstraße aus. Von dort ist das Gemeinde- und Kirchengelände zu Fuß erreichbar. Die Straßenbahn ist besonders bei Gottesdiensten und größeren Gemeindeterminen eine praktische Alternative zur Anreise mit dem Auto. Besucher sollten für den Fußweg etwas Zeit einplanen und sich am Zugang zur Elisabethenstraße beziehungsweise am Kirchplatz orientieren.

Für die Anreise mit dem Auto nennt die Gemeinde Parkmöglichkeiten entlang der Söflinger Straße und in der Elisabethenstraße. Es handelt sich um öffentliche beziehungsweise straßenbegleitende Parkmöglichkeiten, deren Verfügbarkeit je nach Tageszeit, Wochentag und Veranstaltungsaufkommen schwanken kann. Eine garantierte Anzahl reservierter Stellplätze oder ein eigenes großes Besucherparkhaus wird auf der offiziellen Kontaktseite nicht genannt. Bei stark besuchten Gottesdiensten, Festen und Konzerten empfiehlt es sich daher, frühzeitig anzureisen oder auf die Straßenbahn auszuweichen.

Wer mobilitätseingeschränkt ist, sollte besondere Anforderungen vorab mit dem Pfarrbüro klären. Die Gemeinde hat im Rahmen des Neubauprojekts bauliche Veränderungen und eine neue Ordnung des Geländes umgesetzt. Aus den öffentlich zugänglichen Informationen lässt sich jedoch nicht für jeden Bereich im Detail ableiten, wie die aktuelle barrierefreie Wegeführung, Türbreiten, Sanitärsituation oder Sitzplatzordnung aussieht. Eine telefonische Nachfrage kann deshalb helfen, den Besuch zuverlässig zu planen.

Für Fahrräder und Fußgänger ist die Lage in der Weststadt ebenfalls gut in den Stadtteil eingebunden. Die Elisabethenstraße und die Söflinger Straße bilden wichtige Orientierungslinien. Wer aus dem direkten Umfeld kommt, kann Sankt Elisabeth häufig zu Fuß erreichen. Von weiter entfernten Stadtteilen empfiehlt sich eine Kombination aus Straßenbahn und kurzem Fußweg. Für Gruppen mit Kindern sollte der Weg zwischen Haltestelle, Kirchplatz und dem jeweiligen Veranstaltungsraum vorher besprochen werden.

Die Anfahrt ist nicht nur eine praktische Frage, sondern gehört auch zur Besucherinformation der Gemeinde. Auf der offiziellen Kontaktseite stehen ein Lageplan und ein Detailplan des Kirchengeländes zur Verfügung. Diese Unterlagen können hilfreich sein, wenn ein bestimmter Eingang, das Pfarrbüro, das Roncallihaus oder ein Raum für eine Gruppenveranstaltung gesucht wird. Vor besonderen Terminen sollten Besucher zusätzlich prüfen, ob Baustellen, Sperrungen, Ferienregelungen oder kurzfristige Änderungen die Anreise beeinflussen.

Kindergarten, Kinderangebote und Gemeinschaft

Sankt Elisabeth ist stark durch Angebote für Familien und Kinder geprägt. Zur Gemeinde gehört eine katholische Kindertageseinrichtung an der Elisabethenstraße 37. Die Einrichtung befindet sich im direkten Umfeld der Kirche und des Gemeindezentrums. Nach den veröffentlichten Informationen werden dort in einer viergruppigen Einrichtung 75 Kinder im Alter von einem Jahr bis zum Schuleintritt begleitet. Pädagogische Fachkräfte arbeiten mit den Kindern und Familien und schaffen feste Bezugspersonen, Sicherheit und Geborgenheit.

Die Kindertageseinrichtung verfolgt einen familienbezogenen Ansatz. Die Einrichtung beschreibt die Zusammenarbeit mit den Familien als wichtigen Bestandteil ihrer Arbeit. Außerdem wird Wert darauf gelegt, dass Kinder ihre Umgebung entdecken, Natur erleben und zunehmend selbstständig im Alltag handeln. Damit ergänzt die Kita das religiöse und gemeinschaftliche Profil von Sankt Elisabeth um eine pädagogische Perspektive. Für Familien in der Weststadt ist das Ensemble aus Kita, Kirche und Gemeindezentrum dadurch ein eng verbundener Lebensort.

Auch im Gottesdienstprogramm werden Kinder ausdrücklich berücksichtigt. Die Gemeinde kündigt Kinderelemente, Kinderkirche und Familiengottesdienste an. Je nach Termin finden solche Angebote im Roncallihaus, in der Kindertageseinrichtung oder in der Kirche statt. Am Palmsonntag kann der Gottesdienst beispielsweise mit einem Beginn vor der Kirche verbunden sein. Bei besonderen Feiern wie Erstkommunionen, Osterfeiern oder Kirchplatzfesten verändert sich der Ablauf gegenüber einem regulären Sonntag.

Die Ministrantengruppe bietet Kindern und Jugendlichen eine weitere Möglichkeit, aktiv am Gemeindeleben teilzunehmen. Die Ministranten treffen sich zu monatlichen Gruppenstunden, unternehmen kleinere Ausflüge und nehmen an einer gemeinsamen Freizeit mit Ministranten aus Heilig Geist teil. Der Ministrantendienst ist damit nicht nur eine Aufgabe während des Gottesdienstes, sondern auch ein soziales Angebot, bei dem junge Menschen Gemeinschaft erleben und Verantwortung übernehmen können.

Für jüngere Kinder und Eltern gibt es eine Krabbelgruppe. Die Gemeinde bittet Interessierte um vorherige Anmeldung über die angegebene Kontaktadresse. Solche Angebote schaffen einen niedrigschwelligen Zugang zur Gemeinde, auch wenn Familien zunächst nicht regelmäßig an Gottesdiensten teilnehmen. Die Begegnung im Roncallihaus kann dabei ein erster Schritt sein, um andere Eltern, Gemeindemitglieder und Ansprechpartner kennenzulernen.

Zum weiteren Gemeindeleben gehören Gruppen wie die Chorgemeinschaft, der Kinderchor, die Schola, Bibelkreise, Kaffeeangebote und verschiedene Treffen. Die offizielle Gemeindeseite weist regelmäßig auf Termine und Aktivitäten hin. Dadurch entsteht ein Programm, das über den Sonntag hinausgeht und unterschiedliche Altersgruppen anspricht. Sankt Elisabeth ist somit nicht nur ein Ort für den Gottesdienstbesuch, sondern auch ein Raum für Bildung, Musik, Ehrenamt, Kinderarbeit und persönliche Begegnung.

Die Verbindung von Kirche, Kita, Roncallihaus und Kirchplatz stärkt diesen Gemeinschaftsgedanken. Familien können verschiedene Angebote am gleichen Standort wahrnehmen. Ältere Menschen finden regelmäßige Gottesdienste und Gesprächsmöglichkeiten. Jugendliche engagieren sich als Ministranten oder in musikalischen Gruppen. Erwachsene wirken in Chören, Ausschüssen und ehrenamtlichen Projekten mit. Diese Vielfalt macht das Gemeindeleben von Sankt Elisabeth in Ulm besonders lebendig.

Praktische Informationen zu Pfarrbüro, Kontakt und Besuch

Das Pfarrbüro von Sankt Elisabeth ist die zentrale Anlaufstelle für organisatorische Fragen. Die Adresse lautet Elisabethenstraße 37/1, 89077 Ulm. Telefonisch ist das Pfarramt unter 0731 37288 erreichbar. Auf den offiziellen Kontaktangaben wird außerdem die E-Mail-Adresse stelisabeth.ulm@drs.de genannt. Besucher können sich dort über Gottesdienste, Taufen, Trauungen, Beichtgelegenheiten, Gruppen, Veranstaltungen und weitere Anliegen informieren.

Die regulären Öffnungszeiten des Pfarrbüros sind dienstags von 9.00 bis 13.30 Uhr, mittwochs bis freitags von 9.00 bis 11.30 Uhr sowie mittwochs und donnerstags zusätzlich von 14.30 bis 16.00 Uhr. Die Gemeinde weist ausdrücklich darauf hin, dass sich diese Zeiten wegen Urlaub oder Krankheit ändern können. Für wichtige Anliegen ist es daher sinnvoll, den Besuch telefonisch oder per E-Mail abzustimmen. Das gilt besonders in Ferienzeiten und rund um kirchliche Feiertage.

Wer zum ersten Mal nach Sankt Elisabeth kommt, sollte zwischen dem Eingang zur Kirche und dem Zugang zum Roncallihaus unterscheiden. Der Gottesdienst findet normalerweise in der Kirche statt, während Gruppen, Proben und einige Familienangebote im Gemeindezentrum organisiert werden. Die aktuelle Terminbeschreibung nennt in der Regel den jeweiligen Ort. Bei größeren Festen kann außerdem der Kirchplatz einbezogen werden. Ein Lageplan und ein Detailplan des Kirchengeländes unterstützen die Orientierung.

Eine feste Kapazität wie bei einer Konzerthalle oder einem Kongresszentrum ist für Sankt Elisabeth nicht veröffentlicht. Auch ein öffentlicher Sitzplan ist auf den offiziellen Seiten nicht angegeben. Das ist bei einer Kirchengemeinde nicht ungewöhnlich, weil die Nutzung je nach Gottesdienst, Konzert, Kinderveranstaltung oder Gemeindetreffen unterschiedlich organisiert wird. Für die Planung einer privaten Veranstaltung, einer Gruppe oder eines musikalischen Termins sollte deshalb direkt geklärt werden, welcher Raum zur Verfügung steht und welche Bestuhlung möglich ist.

Auch Eintrittspreise und ein klassischer Ticketverkauf gehören nicht zum normalen Gottesdienstangebot. Die regulären Eucharistiefeiern können ohne Ticket besucht werden. Bei besonderen Konzerten, Bildungsangeboten oder Veranstaltungen externer Partner können jedoch eigene Regelungen gelten. Hinweise dazu finden sich jeweils in der Terminankündigung. Wer nach Tickets für Sankt Elisabeth sucht, sollte deshalb den konkreten Termin prüfen und nicht automatisch von einer kommerziellen Veranstaltung ausgehen.

Der aktuelle Informationsstand ist besonders bei Terminen wichtig. Gottesdienstzeiten können sich an Feiertagen, in Ferien oder bei besonderen kirchlichen Feiern ändern. Gruppenangebote haben eigene Ansprechpersonen und teilweise eine Anmeldung. Für Kinderchor, Krabbelgruppe, Ministranten und Chorgemeinschaft gelten unterschiedliche Kontaktwege. Das Pfarrbüro kann bei der Zuordnung helfen und mitteilen, ob ein Angebot öffentlich, regelmäßig oder nur nach vorheriger Anmeldung stattfindet.

Insgesamt bietet Sankt Elisabeth in Ulm eine Kombination aus historischer Kirche, modernem Gemeindezentrum, Kirchenmusik, Familienarbeit und sozialer Begegnung. Die Lage in der Weststadt ist mit der Straßenbahnlinie 1, der Haltestelle Blücherstraße und Parkmöglichkeiten entlang der Söflinger Straße und Elisabethenstraße gut erreichbar. Wer einen Gottesdienst besuchen, an einem Chor teilnehmen, ein Kinderangebot kennenlernen oder eine organisatorische Anfrage stellen möchte, findet im Pfarrbüro den passenden ersten Kontakt. Sankt Elisabeth bleibt damit ein Ort, an dem Tradition und zeitgemäße Gemeindearbeit eng miteinander verbunden sind.

Quellen:

Bevorstehende Veranstaltungen

Keine Veranstaltungen gefunden

Häufig gestellte Fragen

Bewertungen

Keine Bewertungen gefunden