
Weißenhorn
Hauptpl. 2-4, 89264 Weißenhorn, Deutschland
Brunnen am Kirchplatz | Geschichte & Veranstaltungen
Der Brunnen am Kirchplatz gehört zu den prägnantesten Orten in Weißenhorns historischer Innenstadt. Wer den Platz betritt, steht mitten in einem Stadtkern, den die Stadt selbst als älteste und einzigartig historische Stadt im Landkreis Neu-Ulm mit über 850 Jahren Geschichte beschreibt. Der mittelalterliche Stadtkern und der gesamte Innenstadtbereich sind als Denkmalschutzensemble festgesetzt, und genau in diesem Umfeld entfaltet der Kirchplatz seine besondere Wirkung. Der Brunnen ist dabei nicht nur ein Gestaltungselement, sondern ein Stück Stadtgeschichte, das den Wandel von Weißenhorn sichtbar macht. Schon im 19. Jahrhundert war der Platz ein Brunnenstandort, später verschwand der Brunnen über Jahrzehnte aus dem Bild, bevor er im Zuge der Altstadtsanierung wieder als bewusst gesetzter Mittelpunkt zurückkehrte. Heute ist der Kirchplatz ein Ort, an dem Geschichte, Alltag und Veranstaltungskultur ineinandergreifen. Er dient als Treffpunkt, als Kulisse und als Orientierungspunkt für Gäste, die Weißenhorn über Rundgänge, Märkte oder Konzerte entdecken möchten. ([weissenhorn.de](https://www.weissenhorn.de/unsere-stadt/ueber-weissenhorn))
Historie des Brunnens am Kirchplatz
Die Geschichte des Brunnens am Kirchplatz reicht deutlich weiter zurück, als es der heutige Blick auf den Platz vermuten lässt. Nach Angaben der Stadtgeschichte wurde der Brunnen auf dem Kirchplatz noch vor dem Einsturz der alten Stadtpfarrkirche am 22.02.1859 errichtet. Damit war er bereits Teil der Platzanlage, bevor sich das heutige Bild der Umgebung entwickelte. In die Gestaltung des Kirchplatzes nach dem Neubau der Kirche wurde der Brunnen einbezogen, sodass sich ein harmonisches Gesamtbild ergab. Die Stadtgeschichte weist außerdem darauf hin, dass der Brunnen durch zahlreiche Fotos dokumentiert ist. Für die Erinnerungskultur der Stadt ist das wichtig, denn der Platz zeigt damit nicht nur eine hübsche Mitte der Altstadt, sondern eine fortlaufende Entwicklung, die sich über Generationen hinweg nachvollziehen lässt. Gerade bei einem Ort, der sich mitten im historischen Zentrum befindet, macht diese Kontinuität einen großen Teil seines Reizes aus. Wer den Brunnen betrachtet, sieht daher nicht nur Wasser, Stein oder Gestaltung, sondern auch eine lange Folge städtebaulicher Entscheidungen, die den Kirchplatz geprägt haben. ([geschichten-aus-weissenhorn.de](https://geschichten-aus-weissenhorn.de/2024/12/21/der-brunnen-am-kirchplatz/))
Im Jahr 1915 wurde der zuvor reparierte Brunnen durch den Malermeister Albert Heinle, den Gründer des Weißenhorner Heimatmuseums, für 93 Mark neu angestrichen. 1924 wurde er an die neue städtische Druck-Wasserleitung angeschlossen. Diese Details zeigen, dass der Brunnen nicht als bloßes dekoratives Objekt behandelt wurde, sondern in den technischen und gestalterischen Alltag der Stadt eingebunden war. Besonders interessant ist dabei die Verbindung von Handwerk, Stadtentwicklung und Wasserversorgung. Der Brunnen war also nicht nur ein Blickfang, sondern zugleich ein Zeichen für den sich modernisierenden Stadtraum. Für die historische Betrachtung ist außerdem wichtig, dass die Überlieferung hier sehr konkret wird: Reparatur, Neuanstrich und Anschluss an die Druckwasserleitung sind keine vagen Erinnerungen, sondern klar benannte Stationen in der Geschichte des Platzes. Genau solche Angaben erklären, warum der Brunnen am Kirchplatz bis heute als identitätsstiftender Ort wahrgenommen wird. Er steht für die Verbindung aus praktischem Nutzen, öffentlicher Gestaltung und kommunalem Selbstverständnis. ([geschichten-aus-weissenhorn.de](https://geschichten-aus-weissenhorn.de/2024/12/21/der-brunnen-am-kirchplatz/))
Zwischen 1942 und 1944 wurde der Brunnen auf dem Kirchplatz entfernt. In den vorhandenen Sitzungsbüchern findet sich laut der auf Weißenhorn spezialisierten Stadtgeschichte kein entsprechender Stadtratsbeschluss. Unbestätigte Quellen vermuten eine Nutzung des Materials im Zuge von Metallsammlungen während des Zweiten Weltkriegs, und ein Foto aus dem Jahr 1942 zeigt den Brunnen noch. Danach blieb der Kirchplatz rund 45 Jahre ohne Brunnen. Die Stadtgeschichte hält außerdem fest, dass der Stadtrat am 25.07.1947 beschloss, anstelle des entfernten gusseisernen Brunnens bei passender Gelegenheit einen neuen Brunnen zu errichten. Dass es so lange dauern sollte, bis dieser Plan Wirklichkeit wurde, sagt viel über die Entwicklung des Platzes im 20. Jahrhundert aus. Der Kirchplatz verlor in dieser Zeit seinen gestalterischen Mittelpunkt, was sich auch im zunehmenden Parken und in der Veränderung der Wegeführung widerspiegelte. Für den heutigen Besucher ist diese Phase besonders wichtig, weil sie erklärt, warum der Brunnen nicht einfach ein beliebiges Objekt ist, sondern die wiedergewonnene Mitte eines lange veränderten Ortes. ([geschichten-aus-weissenhorn.de](https://geschichten-aus-weissenhorn.de/2024/12/21/der-brunnen-am-kirchplatz/))
Der neue Brunnen und die Altstadtsanierung
Die Rückkehr des Brunnens in das Stadtbild hängt eng mit der Altstadtsanierung zusammen. Am 03.12.1984 stellte der Architekt der Neugestaltung des Kirchplatzes, Dr. Amslinger, die Gesamtplanung vor. Dabei war bereits ein achteckiger Brunnen vorgesehen, den der Planer möglichst schlicht als Modell 85 gedachte. Diese frühen Planungen zeigen, dass der Brunnen nicht als nachträglicher Schmuck, sondern als integraler Bestandteil einer städtebaulichen Neuordnung gedacht war. Die Diskussion darüber, wie der Kirchplatz wieder eine klare Mitte erhalten könnte, war also nicht zufällig, sondern Teil einer bewussten Umgestaltung. Die Stadtgeschichte beschreibt, dass sich der Stadtrat im Grundsatz dieser Idee anschloss. Für heutige Besucher ist gerade das interessant: Der Brunnen steht nicht nur dort, weil an einem Platz eben ein Brunnen stehen kann, sondern weil seine Form und seine Position als Antwort auf den Verlust des früheren Brunnenzentrums gedacht wurden. Er ist deshalb ein sehr gutes Beispiel dafür, wie historische Orte in Weißenhorn behutsam erneuert wurden. ([geschichten-aus-weissenhorn.de](https://geschichten-aus-weissenhorn.de/2024/12/21/der-brunnen-am-kirchplatz/))
Auf Anregung einiger Stadträte wurde schließlich ein offener Wettbewerb beschlossen, an dem sich örtliche Künstler und alle Bürger beteiligen konnten. Die Ausschreibung erfolgte am 11.01.1985 im Stadtanzeiger. Auch bei der Auswahl eines Modells sollten die Weißenhorner Bürger einbezogen werden, und so wurden die Entwürfe am 28.04.1985 im Stadttheater ausgestellt. Dort konnten die Besucher über ihren Favoriten abstimmen. Von 130 Besuchern beteiligten sich allerdings nur 40 an der Abstimmung, was die Stadtgeschichte als weder hilfreich noch repräsentativ beschreibt. Trotz dieser begrenzten Beteiligung ist der Vorgang ein gutes Beispiel für lokale Mitgestaltung. Der Brunnen am Kirchplatz entstand also nicht im stillen Verwaltungsvorgang, sondern im Zusammenspiel von Stadtplanung, öffentlicher Diskussion und gestalterischer Auswahl. Das prägt bis heute die Wahrnehmung des Platzes, denn der Brunnen ist nicht nur historisch, sondern auch bürgernah entstanden. Genau diese Mischung aus Geschichte und Beteiligung macht ihn zu einem besonders interessanten Ort für Menschen, die Stadtentwicklung nicht nur sehen, sondern verstehen möchten. ([geschichten-aus-weissenhorn.de](https://geschichten-aus-weissenhorn.de/2024/12/21/der-brunnen-am-kirchplatz/))
Mit dem neuen Brunnen erhielt der Kirchplatz wieder eine optische und funktionale Mitte. Die Altstadtsanierung wollte den Platz nicht bloß reparieren, sondern ihm eine zeitgemäße Form geben, die zur historischen Umgebung passt. Dass der Brunnen bewusst schlicht gehalten und als Modell 85 beschrieben wurde, unterstreicht diesen Anspruch. Es ging nicht um Spektakel, sondern um eine zurückhaltende, stimmige Lösung für einen Ort, der von Kirche, Altstadt und öffentlichem Leben geprägt ist. Heute wirkt der Platz deshalb nicht wie eine künstlich aufgesetzte Bühne, sondern wie ein wiedergewonnenes Zentrum. Wer dort steht, sieht einen Ort, an dem der historische Kontext und die Nutzung im Alltag zusammenkommen. Gerade im Zusammenspiel mit den umliegenden Veranstaltungen, Stadtführungen und Märkten entfaltet der Brunnen seine volle Bedeutung. Er markiert nicht nur einen Punkt im Stadtraum, sondern ein Stück zurückgewonnene Identität. Diese Einbindung erklärt, warum der Kirchplatz heute so selbstverständlich als Treffpunkt wahrgenommen wird und warum der Brunnen in Weißenhorns Stadterzählung eine so wichtige Rolle spielt. ([geschichten-aus-weissenhorn.de](https://geschichten-aus-weissenhorn.de/2024/12/21/der-brunnen-am-kirchplatz/))
Veranstaltungen am Kirchplatz in Weißenhorn
Der Kirchplatz ist heute weit mehr als ein historischer Ort zum Anschauen. Die Stadt Weißenhorn nutzt ihn regelmäßig als Veranstaltungsfläche, und genau dadurch wird der Brunnen Teil eines lebendigen Alltags. Besonders sichtbar wird das bei den Rathauskonzerten: In den Sommermonaten wird der Kirchplatz am Mittwochabend zur stimmungsvollen Bühne für die beliebten Konzerte unter freiem Himmel. Die örtlichen Blasmusikkapellen spielen dort ein abwechslungsreiches Repertoire von traditionellen Klassikern bis zu modernen Stücken. Vor der malerischen Kulisse der Altstadt entsteht eine besondere Atmosphäre, die zum Verweilen, Zuhören und Genießen einlädt. Diese Beschreibung der Stadt macht klar, dass der Kirchplatz nicht nur Kulisse ist, sondern selbst ein kultureller Akteur. Wer den Brunnen als Treffpunkt erlebt, erlebt gleichzeitig den öffentlichen Charakter des Platzes: Musik, Publikum, offene Luft und historische Umgebung verbinden sich zu einem typischen Weißenhorner Sommermoment. Für Besucher ist das besonders attraktiv, weil man hier Geschichte und Gegenwart nicht getrennt wahrnimmt, sondern im selben Raum. ([weissenhorn.de](https://www.weissenhorn.de/tourismus-und-freizeit/was-ist-los-in-weissenhorn/veranstaltungskalender/veranstaltung/rathauskonzerte-mit-der-schuetzenkapelle-wallenhausen))
Auch im Fasching und in der Marktsaison spielt der Kirchplatz eine zentrale Rolle. Beim Gumpigen Donnerstag findet das Faschingstreiben der Superlative auf dem Kirchplatz und der Hauptstraße statt; die offizielle Veranstaltungsseite nennt den Kirchplatz ausdrücklich als Ort des Geschehens. Beim Frühlingsmarkt wird die Innenstadt von Weißenhorn mit Leben gefüllt, und auf dem Kirchplatz bietet der Streetfoodmarkt Gerichte aus aller Welt an. Der Nikolausmarkt wiederum verwandelt den Kirch- und Schlossplatz in ein vorweihnachtliches Lichtermeer mit geschmückten Hütten, Glühwein, Punsch und einem Bühnenprogramm. Diese wiederkehrenden Formate zeigen sehr deutlich, dass der Kirchplatz ein flexibler urbaner Raum ist: Mal dient er als Konzertort, mal als Festplatz, mal als Marktfläche. Genau diese Wandelbarkeit macht seine Qualität aus. Er ist nicht nur historisch, sondern auch alltagstauglich und kann je nach Jahreszeit ganz unterschiedliche Funktionen übernehmen, ohne seinen Charakter zu verlieren. ([weissenhorn.de](https://www.weissenhorn.de/tourismus-und-freizeit/was-ist-los-in-weissenhorn/veranstaltungskalender/veranstaltung/donau-3-fm-gumpiger-donnerstag))
Weitere Formate unterstreichen den besonderen Stellenwert des Ortes. Die Stadt bewirbt etwa das Angebot Sommer im Städtle - Klang. Kultur. Kirchplatz. Damit wird der Kirchplatz selbst schon im Titel als kulturelle Bühne markiert. Auch die Aktion Prosecco in der Altstadt zeigt, wie sehr sich das Zentrum um den Kirchplatz herum als Ort des Verweilens und Genießens versteht. Dort sind unter anderem am Kirchplatz 6 Plätze für das Zusammensitzen vorgesehen. Das ist kein Zufall, sondern Ausdruck eines Innenstadtverständnisses, in dem öffentliche Räume nicht nur durchquert, sondern bewusst genutzt werden. Für Gäste bedeutet das: Der Brunnen am Kirchplatz ist ein sehr guter Ausgangspunkt, um die kulinarische, musikalische und gemeinschaftliche Seite Weißenhorns zu erleben. Wer also nach Veranstaltungen, Stadtfesten, Musikabenden oder saisonalen Aktionen sucht, findet am Kirchplatz eine erstaunliche Dichte an Terminen. Die Vielfalt reicht vom kleinen Abendkonzert bis zum großen Marktsonntag und macht den Ort zu einem der wichtigsten öffentlichen Treffpunkte der Stadt. ([weissenhorn.de](https://www.weissenhorn.de/tourismus-und-freizeit/was-ist-los-in-weissenhorn/veranstaltungskalender/veranstaltung/sommer-im-staedtle-klang-kultur-kirchplatz-mit-maximilian-jaeger))
Anfahrt, Parken und Orientierung im Zentrum
Für die praktische Planung eines Besuchs ist der Kirchplatz gut angebunden. Die Stadt Weißenhorn stellt eine eigene Parkplatzübersicht bereit und benennt unter anderem den P1 Parkplatz Innenstadt sowie den P2 Parkplatz Theater. Ergänzt wird das Angebot durch weitere Stellflächen wie Wohnmobilstellplatz, Parkplatz am Jägerweg, Parkplatz Waldfriedhof, Parkplatz Fuggerhalle sowie die Bahnhofsparkplätze Süd und Nord. Wer also zum Brunnen am Kirchplatz möchte, findet in der offiziellen Übersicht mehrere passende Optionen für unterschiedliche Anreisearten. Gerade weil der Kirchplatz in der Innenstadt liegt, sind zentrale Parkmöglichkeiten besonders relevant. Die Stadt kommuniziert diese Parkflächen transparent und unterstützt damit einen unkomplizierten Besuch des historischen Kerns. Das ist wichtig für alle, die zum Stadtbummel, zu einer Veranstaltung oder zu einer Führung anreisen. Statt lange nach Orientierung zu suchen, kann man die Parkinfrastruktur direkt in die Besuchsplanung einbeziehen. ([weissenhorn.de](https://www.weissenhorn.de/unsere-stadt/lernen-sie-uns-kennen/parken))
Auch die allgemeine Anbindung Weißenhorns ist für einen Besuch hilfreich. Die Stadt beschreibt sich als gut über die Autobahnanschlüsse an die BAB 7 und BAB 8 erreichbar. Zudem wurde die Bahnstrecke (Ulm)-Senden-Weißenhorn im Dezember 2013 reaktiviert, sodass das Oberzentrum Ulm/Neu-Ulm mit dem ÖPNV in knapp 25 Minuten erreichbar ist. Dazu kommt ein gut ausgebautes Radwegenetz über das gesamte Stadtgebiet. Für den Brunnen am Kirchplatz bedeutet das in der Praxis: Besucher können die Innenstadt je nach Ausgangspunkt mit Auto, Bahn oder Fahrrad ansteuern. Die Altstadt ist nicht als abgeschotteter Museumsraum organisiert, sondern als funktionierender Stadtkern mit guter Erreichbarkeit. Das macht den Platz auch für spontane Besuche attraktiv. Wer ohnehin in der Region unterwegs ist, kann den Kirchplatz sehr gut in einen Tagesausflug einbauen, ohne komplizierte Wege planen zu müssen. Die offizielle Stadtbeschreibung bestätigt damit, dass Weißenhorn nicht nur historisch interessant, sondern auch praktisch gut zugänglich ist. ([weissenhorn.de](https://www.weissenhorn.de/unsere-stadt/ueber-weissenhorn))
Aus den städtischen Informationen lässt sich außerdem ableiten, dass der Kirchplatz als Ausgangspunkt für einen Altstadtbesuch besonders sinnvoll ist. Das ist eine praktische Schlussfolgerung aus der Kombination von zentralen Parkplätzen, kompakter Innenstadt und der Rolle des Platzes als Treffpunkt für Führungen und Veranstaltungen. Wer zum Nachtwächterrundgang kommt, beginnt direkt am Brunnen auf dem Kirchplatz. Wer zu einem Markt, Konzert oder Fest anreist, landet ebenfalls in unmittelbarer Nähe des historischen Zentrums. Für Fußgänger und Radfahrende ist das besonders angenehm, weil die Wege kurz bleiben und sich der Ort leicht in einen Rundgang durch die Altstadt einfügt. Auch wenn die Stadt keine exakten Fußwege in Metern für den Brunnen ausweist, ist der Kontext eindeutig: Der Kirchplatz ist ein zentraler, gut erschlossener und alltagsnaher Punkt im Stadtkern. Genau diese Mischung aus historischer Bedeutung und guter Erreichbarkeit macht ihn für Besucher so brauchbar. ([weissenhorn.de](https://www.weissenhorn.de/unsere-stadt/lernen-sie-uns-kennen/parken))
Weißenhorn entdecken: Altstadt, Geschichte und Rundgänge
Wer den Brunnen am Kirchplatz besucht, entdeckt automatisch mehr als nur einen einzelnen Punkt. Weißenhorn beschreibt seinen mittelalterlichen Stadtkern als Denkmalschutzensemble, und genau darin liegt der Reiz des gesamten Umfelds. Die Stadt verweist auf eine belebte Innenstadt, eine gepflegte Gastronomie und auf kulturelle Einrichtungen wie die neu gebaute Fuggerhalle mit Veranstaltungsangeboten bis zu 1600 Stehplätzen, das historische Stadttheater als Unikum in Bayern, die alte Stadthalle und die Schranne als ältestes Gebäude der Stadt. Ergänzt wird das Angebot durch das Heimatmuseum mit Dauerausstellung zur Heimatgeschichte und wechselnden Ausstellungen. Der Brunnen steht also nicht isoliert, sondern in einer Umgebung, die bewusst mit Geschichte, Kultur und öffentlichem Leben arbeitet. Genau das macht den Kirchplatz für Gäste so interessant: Man bekommt dort nicht nur ein schönes Motiv, sondern einen Einstieg in die städtische Identität Weißenhorns. Die Altstadt ist kompakt genug, um sie zu Fuß zu erleben, und zugleich reich genug an Stationen, um daraus einen ganzen Rundgang zu machen. ([weissenhorn.de](https://www.weissenhorn.de/unsere-stadt/ueber-weissenhorn))
Ein besonders schöner Hinweis auf die Rolle des Brunnens als Treffpunkt ist die Nachtwächterführung. Die Stadt lädt dazu ein, die Weißenhorner Altstadt auch bei Dunkelheit zu entdecken. Begleitet von Nachtwächter Paul Silberbaur geht es mit Hellebarde, Horn und Laterne durch stille Gassen und Plätze, vorbei an historischen Fachwerkhäusern und bedeutenden Bauwerken der Altstadt. Der Treffpunkt für diese Führung ist ausdrücklich der Brunnen auf dem Kirchplatz. Das ist mehr als eine praktische Angabe: Es zeigt, dass der Brunnen als Orientierungspunkt und Startmarke im öffentlichen Gedächtnis verankert ist. Wer sich dort trifft, beginnt seinen Rundgang an einem Ort, der Geschichte, Gegenwart und Erzählung miteinander verbindet. Gerade für Besucher, die Weißenhorn zum ersten Mal erleben, ist das ideal. Sie starten nicht irgendwo, sondern direkt an einem Platz mit klarer Atmosphäre und historischem Bezug. ([weissenhorn.de](https://www.weissenhorn.de/tourismus-und-freizeit/was-ist-los-in-weissenhorn/veranstaltungskalender/veranstaltung/nachtwaechterfuehrung-durch-die-weissenhorner-altstadt-im-april))
So wird der Brunnen am Kirchplatz zu einem Ort, an dem sich unterschiedliche Ebenen überlagern. Er erinnert an alte Brunnenstandorte, an die Umgestaltung des Kirchplatzes, an Jahre ohne Brunnen und an die bewusste Wiederherstellung eines urbanen Mittelpunkts. Gleichzeitig ist er Teil eines lebendigen Stadtkerns, der Märkte, Konzerte, Führungen und saisonale Feste trägt. Genau diese Verbindung aus Erinnerung und Nutzung ist für Weißenhorn typisch. Besucher erleben hier nicht nur ein einzelnes Denkmal, sondern eine Stadt, die ihren historischen Raum aktiv bespielt. Wer sich Zeit nimmt, den Platz nicht nur zu fotografieren, sondern auch zu beobachten, versteht schnell, warum der Brunnen im Alltag der Stadt so präsent ist. Er markiert das, was Weißenhorn im besten Sinn ausmacht: eine historische Kulisse, die nicht stehen geblieben ist, sondern weiterlebt. ([geschichten-aus-weissenhorn.de](https://geschichten-aus-weissenhorn.de/2024/12/21/der-brunnen-am-kirchplatz/))
Wann der Kirchplatz besonders lebendig ist
Am lebendigsten zeigt sich der Brunnen am Kirchplatz natürlich dann, wenn die Stadt ihre öffentlichen Formate auf den Platz bringt. Die Rathauskonzerte sorgen in den Sommermonaten am Mittwochabend für Musik unter freiem Himmel. Beim Gumpigen Donnerstag füllt sich der Kirchplatz gemeinsam mit der Hauptstraße mit Faschingstreiben. Der Frühlingsmarkt bringt Streetfood, Innenstadtflair und Familienbesuche zusammen, während der Nikolausmarkt den Kirch- und Schlossplatz in ein vorweihnachtliches Lichtermeer verwandelt. Wer den Brunnen also nicht nur als Denkmal sehen, sondern die Platzwirkung wirklich erleben möchte, sollte einen Blick in den Veranstaltungskalender werfen. Das lohnt sich besonders, weil die Termine je nach Jahreszeit stark variieren und der Platz dadurch immer wieder einen anderen Charakter annimmt. Mal ist er Konzertbühne, mal Marktfläche, mal festlicher Treffpunkt. Genau diese Flexibilität macht ihn so typisch für eine Stadtmitte, die sich nicht auf eine Funktion beschränkt. ([weissenhorn.de](https://www.weissenhorn.de/tourismus-und-freizeit/was-ist-los-in-weissenhorn/veranstaltungskalender/veranstaltung/rathauskonzerte-mit-der-schuetzenkapelle-wallenhausen))
Auch außerhalb der großen Veranstaltungstage lohnt sich ein Besuch. Die Altstadt von Weißenhorn ist laut Stadt ein historisch gewachsener, sanierter und zugleich belebter Raum. Das heißt: Der Kirchplatz ist nicht nur während Feste interessant, sondern auch dann, wenn man die Architektur und die ruhige Wirkung des Platzes wahrnehmen möchte. Gerade der Brunnen gibt dem Platz eine klare Mitte, an der man sich orientieren kann. Für Spaziergänger ist das angenehm, weil sich von dort aus andere Stationen der Innenstadt gut einordnen lassen. Für Gäste, die Weißenhorn zum ersten Mal besuchen, ist das ein einfacher Einstieg in die Stadt. Und für Menschen, die wiederkommen, ist es ein wiedererkennbares Symbol. Die Stadt selbst setzt diese Mischung aus Nutzung und Atmosphäre bewusst ein, was man an den regelmäßigen Veranstaltungen, den Stadtführungen und den kulturellen Angeboten im Umfeld gut erkennen kann. Der Kirchplatz lebt davon, dass er sowohl Alltagsraum als auch Festort ist. ([weissenhorn.de](https://www.weissenhorn.de/unsere-stadt/ueber-weissenhorn))
Wer den Brunnen am Kirchplatz bewusst einplant, bekommt daher ein sehr rundes Weißenhorn-Erlebnis: historische Einordnung, kurze Wege, kulturelle Vielfalt und eine Innenstadt, die ihre Geschichte nicht versteckt. Der Platz eignet sich als Startpunkt für einen Spaziergang, als Treffpunkt für eine Führung oder als Ort für einen entspannten Aufenthalt mitten in der Altstadt. Genau diese Nutzbarkeit macht ihn auch für Besucher attraktiv, die keine große Programmtour planen. Ein kurzer Halt am Brunnen kann der Anfang eines längeren Stadtbesuchs sein. Und wenn gerade ein Fest, ein Markt oder ein Konzert stattfindet, wird aus dem Halt schnell ein ganzes Erlebnis. Der Brunnen am Kirchplatz ist deshalb kein Randdetail, sondern ein starkes lokales Zeichen: Er verbindet Weißenhorns Vergangenheit mit der Gegenwart der Stadt. Wer ihn besucht, sieht sehr gut, wie eine historische Mitte im 21. Jahrhundert funktioniert. ([geschichten-aus-weissenhorn.de](https://geschichten-aus-weissenhorn.de/2024/12/21/der-brunnen-am-kirchplatz/))
Quellen:
- Geschichten aus Weißenhorn - Der Brunnen am Kirchplatz
- Stadt Weißenhorn - Über Weißenhorn
- Stadt Weißenhorn - Parken
- Stadt Weißenhorn - Rathauskonzerte mit der Schützenkapelle Wallenhausen
- Stadt Weißenhorn - Nachtwächterführung durch die Weißenhorner Altstadt im April
- Stadt Weißenhorn - Frühlingsmarkt Weißenhorn mit Verkaufsoffenem Sonntag, Streetfoodmarkt und Schrannenmarkt
- Stadt Weißenhorn - DONAU 3 FM Gumpiger Donnerstag
- Stadt Weißenhorn - Nikolausmarkt
- Stadt Weißenhorn - Sommer im Städtle Klang. Kultur. Kirchplatz.
- Stadt Weißenhorn - Prosecco in der Altstadt
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Brunnen am Kirchplatz | Geschichte & Veranstaltungen
Der Brunnen am Kirchplatz gehört zu den prägnantesten Orten in Weißenhorns historischer Innenstadt. Wer den Platz betritt, steht mitten in einem Stadtkern, den die Stadt selbst als älteste und einzigartig historische Stadt im Landkreis Neu-Ulm mit über 850 Jahren Geschichte beschreibt. Der mittelalterliche Stadtkern und der gesamte Innenstadtbereich sind als Denkmalschutzensemble festgesetzt, und genau in diesem Umfeld entfaltet der Kirchplatz seine besondere Wirkung. Der Brunnen ist dabei nicht nur ein Gestaltungselement, sondern ein Stück Stadtgeschichte, das den Wandel von Weißenhorn sichtbar macht. Schon im 19. Jahrhundert war der Platz ein Brunnenstandort, später verschwand der Brunnen über Jahrzehnte aus dem Bild, bevor er im Zuge der Altstadtsanierung wieder als bewusst gesetzter Mittelpunkt zurückkehrte. Heute ist der Kirchplatz ein Ort, an dem Geschichte, Alltag und Veranstaltungskultur ineinandergreifen. Er dient als Treffpunkt, als Kulisse und als Orientierungspunkt für Gäste, die Weißenhorn über Rundgänge, Märkte oder Konzerte entdecken möchten. ([weissenhorn.de](https://www.weissenhorn.de/unsere-stadt/ueber-weissenhorn))
Historie des Brunnens am Kirchplatz
Die Geschichte des Brunnens am Kirchplatz reicht deutlich weiter zurück, als es der heutige Blick auf den Platz vermuten lässt. Nach Angaben der Stadtgeschichte wurde der Brunnen auf dem Kirchplatz noch vor dem Einsturz der alten Stadtpfarrkirche am 22.02.1859 errichtet. Damit war er bereits Teil der Platzanlage, bevor sich das heutige Bild der Umgebung entwickelte. In die Gestaltung des Kirchplatzes nach dem Neubau der Kirche wurde der Brunnen einbezogen, sodass sich ein harmonisches Gesamtbild ergab. Die Stadtgeschichte weist außerdem darauf hin, dass der Brunnen durch zahlreiche Fotos dokumentiert ist. Für die Erinnerungskultur der Stadt ist das wichtig, denn der Platz zeigt damit nicht nur eine hübsche Mitte der Altstadt, sondern eine fortlaufende Entwicklung, die sich über Generationen hinweg nachvollziehen lässt. Gerade bei einem Ort, der sich mitten im historischen Zentrum befindet, macht diese Kontinuität einen großen Teil seines Reizes aus. Wer den Brunnen betrachtet, sieht daher nicht nur Wasser, Stein oder Gestaltung, sondern auch eine lange Folge städtebaulicher Entscheidungen, die den Kirchplatz geprägt haben. ([geschichten-aus-weissenhorn.de](https://geschichten-aus-weissenhorn.de/2024/12/21/der-brunnen-am-kirchplatz/))
Im Jahr 1915 wurde der zuvor reparierte Brunnen durch den Malermeister Albert Heinle, den Gründer des Weißenhorner Heimatmuseums, für 93 Mark neu angestrichen. 1924 wurde er an die neue städtische Druck-Wasserleitung angeschlossen. Diese Details zeigen, dass der Brunnen nicht als bloßes dekoratives Objekt behandelt wurde, sondern in den technischen und gestalterischen Alltag der Stadt eingebunden war. Besonders interessant ist dabei die Verbindung von Handwerk, Stadtentwicklung und Wasserversorgung. Der Brunnen war also nicht nur ein Blickfang, sondern zugleich ein Zeichen für den sich modernisierenden Stadtraum. Für die historische Betrachtung ist außerdem wichtig, dass die Überlieferung hier sehr konkret wird: Reparatur, Neuanstrich und Anschluss an die Druckwasserleitung sind keine vagen Erinnerungen, sondern klar benannte Stationen in der Geschichte des Platzes. Genau solche Angaben erklären, warum der Brunnen am Kirchplatz bis heute als identitätsstiftender Ort wahrgenommen wird. Er steht für die Verbindung aus praktischem Nutzen, öffentlicher Gestaltung und kommunalem Selbstverständnis. ([geschichten-aus-weissenhorn.de](https://geschichten-aus-weissenhorn.de/2024/12/21/der-brunnen-am-kirchplatz/))
Zwischen 1942 und 1944 wurde der Brunnen auf dem Kirchplatz entfernt. In den vorhandenen Sitzungsbüchern findet sich laut der auf Weißenhorn spezialisierten Stadtgeschichte kein entsprechender Stadtratsbeschluss. Unbestätigte Quellen vermuten eine Nutzung des Materials im Zuge von Metallsammlungen während des Zweiten Weltkriegs, und ein Foto aus dem Jahr 1942 zeigt den Brunnen noch. Danach blieb der Kirchplatz rund 45 Jahre ohne Brunnen. Die Stadtgeschichte hält außerdem fest, dass der Stadtrat am 25.07.1947 beschloss, anstelle des entfernten gusseisernen Brunnens bei passender Gelegenheit einen neuen Brunnen zu errichten. Dass es so lange dauern sollte, bis dieser Plan Wirklichkeit wurde, sagt viel über die Entwicklung des Platzes im 20. Jahrhundert aus. Der Kirchplatz verlor in dieser Zeit seinen gestalterischen Mittelpunkt, was sich auch im zunehmenden Parken und in der Veränderung der Wegeführung widerspiegelte. Für den heutigen Besucher ist diese Phase besonders wichtig, weil sie erklärt, warum der Brunnen nicht einfach ein beliebiges Objekt ist, sondern die wiedergewonnene Mitte eines lange veränderten Ortes. ([geschichten-aus-weissenhorn.de](https://geschichten-aus-weissenhorn.de/2024/12/21/der-brunnen-am-kirchplatz/))
Der neue Brunnen und die Altstadtsanierung
Die Rückkehr des Brunnens in das Stadtbild hängt eng mit der Altstadtsanierung zusammen. Am 03.12.1984 stellte der Architekt der Neugestaltung des Kirchplatzes, Dr. Amslinger, die Gesamtplanung vor. Dabei war bereits ein achteckiger Brunnen vorgesehen, den der Planer möglichst schlicht als Modell 85 gedachte. Diese frühen Planungen zeigen, dass der Brunnen nicht als nachträglicher Schmuck, sondern als integraler Bestandteil einer städtebaulichen Neuordnung gedacht war. Die Diskussion darüber, wie der Kirchplatz wieder eine klare Mitte erhalten könnte, war also nicht zufällig, sondern Teil einer bewussten Umgestaltung. Die Stadtgeschichte beschreibt, dass sich der Stadtrat im Grundsatz dieser Idee anschloss. Für heutige Besucher ist gerade das interessant: Der Brunnen steht nicht nur dort, weil an einem Platz eben ein Brunnen stehen kann, sondern weil seine Form und seine Position als Antwort auf den Verlust des früheren Brunnenzentrums gedacht wurden. Er ist deshalb ein sehr gutes Beispiel dafür, wie historische Orte in Weißenhorn behutsam erneuert wurden. ([geschichten-aus-weissenhorn.de](https://geschichten-aus-weissenhorn.de/2024/12/21/der-brunnen-am-kirchplatz/))
Auf Anregung einiger Stadträte wurde schließlich ein offener Wettbewerb beschlossen, an dem sich örtliche Künstler und alle Bürger beteiligen konnten. Die Ausschreibung erfolgte am 11.01.1985 im Stadtanzeiger. Auch bei der Auswahl eines Modells sollten die Weißenhorner Bürger einbezogen werden, und so wurden die Entwürfe am 28.04.1985 im Stadttheater ausgestellt. Dort konnten die Besucher über ihren Favoriten abstimmen. Von 130 Besuchern beteiligten sich allerdings nur 40 an der Abstimmung, was die Stadtgeschichte als weder hilfreich noch repräsentativ beschreibt. Trotz dieser begrenzten Beteiligung ist der Vorgang ein gutes Beispiel für lokale Mitgestaltung. Der Brunnen am Kirchplatz entstand also nicht im stillen Verwaltungsvorgang, sondern im Zusammenspiel von Stadtplanung, öffentlicher Diskussion und gestalterischer Auswahl. Das prägt bis heute die Wahrnehmung des Platzes, denn der Brunnen ist nicht nur historisch, sondern auch bürgernah entstanden. Genau diese Mischung aus Geschichte und Beteiligung macht ihn zu einem besonders interessanten Ort für Menschen, die Stadtentwicklung nicht nur sehen, sondern verstehen möchten. ([geschichten-aus-weissenhorn.de](https://geschichten-aus-weissenhorn.de/2024/12/21/der-brunnen-am-kirchplatz/))
Mit dem neuen Brunnen erhielt der Kirchplatz wieder eine optische und funktionale Mitte. Die Altstadtsanierung wollte den Platz nicht bloß reparieren, sondern ihm eine zeitgemäße Form geben, die zur historischen Umgebung passt. Dass der Brunnen bewusst schlicht gehalten und als Modell 85 beschrieben wurde, unterstreicht diesen Anspruch. Es ging nicht um Spektakel, sondern um eine zurückhaltende, stimmige Lösung für einen Ort, der von Kirche, Altstadt und öffentlichem Leben geprägt ist. Heute wirkt der Platz deshalb nicht wie eine künstlich aufgesetzte Bühne, sondern wie ein wiedergewonnenes Zentrum. Wer dort steht, sieht einen Ort, an dem der historische Kontext und die Nutzung im Alltag zusammenkommen. Gerade im Zusammenspiel mit den umliegenden Veranstaltungen, Stadtführungen und Märkten entfaltet der Brunnen seine volle Bedeutung. Er markiert nicht nur einen Punkt im Stadtraum, sondern ein Stück zurückgewonnene Identität. Diese Einbindung erklärt, warum der Kirchplatz heute so selbstverständlich als Treffpunkt wahrgenommen wird und warum der Brunnen in Weißenhorns Stadterzählung eine so wichtige Rolle spielt. ([geschichten-aus-weissenhorn.de](https://geschichten-aus-weissenhorn.de/2024/12/21/der-brunnen-am-kirchplatz/))
Veranstaltungen am Kirchplatz in Weißenhorn
Der Kirchplatz ist heute weit mehr als ein historischer Ort zum Anschauen. Die Stadt Weißenhorn nutzt ihn regelmäßig als Veranstaltungsfläche, und genau dadurch wird der Brunnen Teil eines lebendigen Alltags. Besonders sichtbar wird das bei den Rathauskonzerten: In den Sommermonaten wird der Kirchplatz am Mittwochabend zur stimmungsvollen Bühne für die beliebten Konzerte unter freiem Himmel. Die örtlichen Blasmusikkapellen spielen dort ein abwechslungsreiches Repertoire von traditionellen Klassikern bis zu modernen Stücken. Vor der malerischen Kulisse der Altstadt entsteht eine besondere Atmosphäre, die zum Verweilen, Zuhören und Genießen einlädt. Diese Beschreibung der Stadt macht klar, dass der Kirchplatz nicht nur Kulisse ist, sondern selbst ein kultureller Akteur. Wer den Brunnen als Treffpunkt erlebt, erlebt gleichzeitig den öffentlichen Charakter des Platzes: Musik, Publikum, offene Luft und historische Umgebung verbinden sich zu einem typischen Weißenhorner Sommermoment. Für Besucher ist das besonders attraktiv, weil man hier Geschichte und Gegenwart nicht getrennt wahrnimmt, sondern im selben Raum. ([weissenhorn.de](https://www.weissenhorn.de/tourismus-und-freizeit/was-ist-los-in-weissenhorn/veranstaltungskalender/veranstaltung/rathauskonzerte-mit-der-schuetzenkapelle-wallenhausen))
Auch im Fasching und in der Marktsaison spielt der Kirchplatz eine zentrale Rolle. Beim Gumpigen Donnerstag findet das Faschingstreiben der Superlative auf dem Kirchplatz und der Hauptstraße statt; die offizielle Veranstaltungsseite nennt den Kirchplatz ausdrücklich als Ort des Geschehens. Beim Frühlingsmarkt wird die Innenstadt von Weißenhorn mit Leben gefüllt, und auf dem Kirchplatz bietet der Streetfoodmarkt Gerichte aus aller Welt an. Der Nikolausmarkt wiederum verwandelt den Kirch- und Schlossplatz in ein vorweihnachtliches Lichtermeer mit geschmückten Hütten, Glühwein, Punsch und einem Bühnenprogramm. Diese wiederkehrenden Formate zeigen sehr deutlich, dass der Kirchplatz ein flexibler urbaner Raum ist: Mal dient er als Konzertort, mal als Festplatz, mal als Marktfläche. Genau diese Wandelbarkeit macht seine Qualität aus. Er ist nicht nur historisch, sondern auch alltagstauglich und kann je nach Jahreszeit ganz unterschiedliche Funktionen übernehmen, ohne seinen Charakter zu verlieren. ([weissenhorn.de](https://www.weissenhorn.de/tourismus-und-freizeit/was-ist-los-in-weissenhorn/veranstaltungskalender/veranstaltung/donau-3-fm-gumpiger-donnerstag))
Weitere Formate unterstreichen den besonderen Stellenwert des Ortes. Die Stadt bewirbt etwa das Angebot Sommer im Städtle - Klang. Kultur. Kirchplatz. Damit wird der Kirchplatz selbst schon im Titel als kulturelle Bühne markiert. Auch die Aktion Prosecco in der Altstadt zeigt, wie sehr sich das Zentrum um den Kirchplatz herum als Ort des Verweilens und Genießens versteht. Dort sind unter anderem am Kirchplatz 6 Plätze für das Zusammensitzen vorgesehen. Das ist kein Zufall, sondern Ausdruck eines Innenstadtverständnisses, in dem öffentliche Räume nicht nur durchquert, sondern bewusst genutzt werden. Für Gäste bedeutet das: Der Brunnen am Kirchplatz ist ein sehr guter Ausgangspunkt, um die kulinarische, musikalische und gemeinschaftliche Seite Weißenhorns zu erleben. Wer also nach Veranstaltungen, Stadtfesten, Musikabenden oder saisonalen Aktionen sucht, findet am Kirchplatz eine erstaunliche Dichte an Terminen. Die Vielfalt reicht vom kleinen Abendkonzert bis zum großen Marktsonntag und macht den Ort zu einem der wichtigsten öffentlichen Treffpunkte der Stadt. ([weissenhorn.de](https://www.weissenhorn.de/tourismus-und-freizeit/was-ist-los-in-weissenhorn/veranstaltungskalender/veranstaltung/sommer-im-staedtle-klang-kultur-kirchplatz-mit-maximilian-jaeger))
Anfahrt, Parken und Orientierung im Zentrum
Für die praktische Planung eines Besuchs ist der Kirchplatz gut angebunden. Die Stadt Weißenhorn stellt eine eigene Parkplatzübersicht bereit und benennt unter anderem den P1 Parkplatz Innenstadt sowie den P2 Parkplatz Theater. Ergänzt wird das Angebot durch weitere Stellflächen wie Wohnmobilstellplatz, Parkplatz am Jägerweg, Parkplatz Waldfriedhof, Parkplatz Fuggerhalle sowie die Bahnhofsparkplätze Süd und Nord. Wer also zum Brunnen am Kirchplatz möchte, findet in der offiziellen Übersicht mehrere passende Optionen für unterschiedliche Anreisearten. Gerade weil der Kirchplatz in der Innenstadt liegt, sind zentrale Parkmöglichkeiten besonders relevant. Die Stadt kommuniziert diese Parkflächen transparent und unterstützt damit einen unkomplizierten Besuch des historischen Kerns. Das ist wichtig für alle, die zum Stadtbummel, zu einer Veranstaltung oder zu einer Führung anreisen. Statt lange nach Orientierung zu suchen, kann man die Parkinfrastruktur direkt in die Besuchsplanung einbeziehen. ([weissenhorn.de](https://www.weissenhorn.de/unsere-stadt/lernen-sie-uns-kennen/parken))
Auch die allgemeine Anbindung Weißenhorns ist für einen Besuch hilfreich. Die Stadt beschreibt sich als gut über die Autobahnanschlüsse an die BAB 7 und BAB 8 erreichbar. Zudem wurde die Bahnstrecke (Ulm)-Senden-Weißenhorn im Dezember 2013 reaktiviert, sodass das Oberzentrum Ulm/Neu-Ulm mit dem ÖPNV in knapp 25 Minuten erreichbar ist. Dazu kommt ein gut ausgebautes Radwegenetz über das gesamte Stadtgebiet. Für den Brunnen am Kirchplatz bedeutet das in der Praxis: Besucher können die Innenstadt je nach Ausgangspunkt mit Auto, Bahn oder Fahrrad ansteuern. Die Altstadt ist nicht als abgeschotteter Museumsraum organisiert, sondern als funktionierender Stadtkern mit guter Erreichbarkeit. Das macht den Platz auch für spontane Besuche attraktiv. Wer ohnehin in der Region unterwegs ist, kann den Kirchplatz sehr gut in einen Tagesausflug einbauen, ohne komplizierte Wege planen zu müssen. Die offizielle Stadtbeschreibung bestätigt damit, dass Weißenhorn nicht nur historisch interessant, sondern auch praktisch gut zugänglich ist. ([weissenhorn.de](https://www.weissenhorn.de/unsere-stadt/ueber-weissenhorn))
Aus den städtischen Informationen lässt sich außerdem ableiten, dass der Kirchplatz als Ausgangspunkt für einen Altstadtbesuch besonders sinnvoll ist. Das ist eine praktische Schlussfolgerung aus der Kombination von zentralen Parkplätzen, kompakter Innenstadt und der Rolle des Platzes als Treffpunkt für Führungen und Veranstaltungen. Wer zum Nachtwächterrundgang kommt, beginnt direkt am Brunnen auf dem Kirchplatz. Wer zu einem Markt, Konzert oder Fest anreist, landet ebenfalls in unmittelbarer Nähe des historischen Zentrums. Für Fußgänger und Radfahrende ist das besonders angenehm, weil die Wege kurz bleiben und sich der Ort leicht in einen Rundgang durch die Altstadt einfügt. Auch wenn die Stadt keine exakten Fußwege in Metern für den Brunnen ausweist, ist der Kontext eindeutig: Der Kirchplatz ist ein zentraler, gut erschlossener und alltagsnaher Punkt im Stadtkern. Genau diese Mischung aus historischer Bedeutung und guter Erreichbarkeit macht ihn für Besucher so brauchbar. ([weissenhorn.de](https://www.weissenhorn.de/unsere-stadt/lernen-sie-uns-kennen/parken))
Weißenhorn entdecken: Altstadt, Geschichte und Rundgänge
Wer den Brunnen am Kirchplatz besucht, entdeckt automatisch mehr als nur einen einzelnen Punkt. Weißenhorn beschreibt seinen mittelalterlichen Stadtkern als Denkmalschutzensemble, und genau darin liegt der Reiz des gesamten Umfelds. Die Stadt verweist auf eine belebte Innenstadt, eine gepflegte Gastronomie und auf kulturelle Einrichtungen wie die neu gebaute Fuggerhalle mit Veranstaltungsangeboten bis zu 1600 Stehplätzen, das historische Stadttheater als Unikum in Bayern, die alte Stadthalle und die Schranne als ältestes Gebäude der Stadt. Ergänzt wird das Angebot durch das Heimatmuseum mit Dauerausstellung zur Heimatgeschichte und wechselnden Ausstellungen. Der Brunnen steht also nicht isoliert, sondern in einer Umgebung, die bewusst mit Geschichte, Kultur und öffentlichem Leben arbeitet. Genau das macht den Kirchplatz für Gäste so interessant: Man bekommt dort nicht nur ein schönes Motiv, sondern einen Einstieg in die städtische Identität Weißenhorns. Die Altstadt ist kompakt genug, um sie zu Fuß zu erleben, und zugleich reich genug an Stationen, um daraus einen ganzen Rundgang zu machen. ([weissenhorn.de](https://www.weissenhorn.de/unsere-stadt/ueber-weissenhorn))
Ein besonders schöner Hinweis auf die Rolle des Brunnens als Treffpunkt ist die Nachtwächterführung. Die Stadt lädt dazu ein, die Weißenhorner Altstadt auch bei Dunkelheit zu entdecken. Begleitet von Nachtwächter Paul Silberbaur geht es mit Hellebarde, Horn und Laterne durch stille Gassen und Plätze, vorbei an historischen Fachwerkhäusern und bedeutenden Bauwerken der Altstadt. Der Treffpunkt für diese Führung ist ausdrücklich der Brunnen auf dem Kirchplatz. Das ist mehr als eine praktische Angabe: Es zeigt, dass der Brunnen als Orientierungspunkt und Startmarke im öffentlichen Gedächtnis verankert ist. Wer sich dort trifft, beginnt seinen Rundgang an einem Ort, der Geschichte, Gegenwart und Erzählung miteinander verbindet. Gerade für Besucher, die Weißenhorn zum ersten Mal erleben, ist das ideal. Sie starten nicht irgendwo, sondern direkt an einem Platz mit klarer Atmosphäre und historischem Bezug. ([weissenhorn.de](https://www.weissenhorn.de/tourismus-und-freizeit/was-ist-los-in-weissenhorn/veranstaltungskalender/veranstaltung/nachtwaechterfuehrung-durch-die-weissenhorner-altstadt-im-april))
So wird der Brunnen am Kirchplatz zu einem Ort, an dem sich unterschiedliche Ebenen überlagern. Er erinnert an alte Brunnenstandorte, an die Umgestaltung des Kirchplatzes, an Jahre ohne Brunnen und an die bewusste Wiederherstellung eines urbanen Mittelpunkts. Gleichzeitig ist er Teil eines lebendigen Stadtkerns, der Märkte, Konzerte, Führungen und saisonale Feste trägt. Genau diese Verbindung aus Erinnerung und Nutzung ist für Weißenhorn typisch. Besucher erleben hier nicht nur ein einzelnes Denkmal, sondern eine Stadt, die ihren historischen Raum aktiv bespielt. Wer sich Zeit nimmt, den Platz nicht nur zu fotografieren, sondern auch zu beobachten, versteht schnell, warum der Brunnen im Alltag der Stadt so präsent ist. Er markiert das, was Weißenhorn im besten Sinn ausmacht: eine historische Kulisse, die nicht stehen geblieben ist, sondern weiterlebt. ([geschichten-aus-weissenhorn.de](https://geschichten-aus-weissenhorn.de/2024/12/21/der-brunnen-am-kirchplatz/))
Wann der Kirchplatz besonders lebendig ist
Am lebendigsten zeigt sich der Brunnen am Kirchplatz natürlich dann, wenn die Stadt ihre öffentlichen Formate auf den Platz bringt. Die Rathauskonzerte sorgen in den Sommermonaten am Mittwochabend für Musik unter freiem Himmel. Beim Gumpigen Donnerstag füllt sich der Kirchplatz gemeinsam mit der Hauptstraße mit Faschingstreiben. Der Frühlingsmarkt bringt Streetfood, Innenstadtflair und Familienbesuche zusammen, während der Nikolausmarkt den Kirch- und Schlossplatz in ein vorweihnachtliches Lichtermeer verwandelt. Wer den Brunnen also nicht nur als Denkmal sehen, sondern die Platzwirkung wirklich erleben möchte, sollte einen Blick in den Veranstaltungskalender werfen. Das lohnt sich besonders, weil die Termine je nach Jahreszeit stark variieren und der Platz dadurch immer wieder einen anderen Charakter annimmt. Mal ist er Konzertbühne, mal Marktfläche, mal festlicher Treffpunkt. Genau diese Flexibilität macht ihn so typisch für eine Stadtmitte, die sich nicht auf eine Funktion beschränkt. ([weissenhorn.de](https://www.weissenhorn.de/tourismus-und-freizeit/was-ist-los-in-weissenhorn/veranstaltungskalender/veranstaltung/rathauskonzerte-mit-der-schuetzenkapelle-wallenhausen))
Auch außerhalb der großen Veranstaltungstage lohnt sich ein Besuch. Die Altstadt von Weißenhorn ist laut Stadt ein historisch gewachsener, sanierter und zugleich belebter Raum. Das heißt: Der Kirchplatz ist nicht nur während Feste interessant, sondern auch dann, wenn man die Architektur und die ruhige Wirkung des Platzes wahrnehmen möchte. Gerade der Brunnen gibt dem Platz eine klare Mitte, an der man sich orientieren kann. Für Spaziergänger ist das angenehm, weil sich von dort aus andere Stationen der Innenstadt gut einordnen lassen. Für Gäste, die Weißenhorn zum ersten Mal besuchen, ist das ein einfacher Einstieg in die Stadt. Und für Menschen, die wiederkommen, ist es ein wiedererkennbares Symbol. Die Stadt selbst setzt diese Mischung aus Nutzung und Atmosphäre bewusst ein, was man an den regelmäßigen Veranstaltungen, den Stadtführungen und den kulturellen Angeboten im Umfeld gut erkennen kann. Der Kirchplatz lebt davon, dass er sowohl Alltagsraum als auch Festort ist. ([weissenhorn.de](https://www.weissenhorn.de/unsere-stadt/ueber-weissenhorn))
Wer den Brunnen am Kirchplatz bewusst einplant, bekommt daher ein sehr rundes Weißenhorn-Erlebnis: historische Einordnung, kurze Wege, kulturelle Vielfalt und eine Innenstadt, die ihre Geschichte nicht versteckt. Der Platz eignet sich als Startpunkt für einen Spaziergang, als Treffpunkt für eine Führung oder als Ort für einen entspannten Aufenthalt mitten in der Altstadt. Genau diese Nutzbarkeit macht ihn auch für Besucher attraktiv, die keine große Programmtour planen. Ein kurzer Halt am Brunnen kann der Anfang eines längeren Stadtbesuchs sein. Und wenn gerade ein Fest, ein Markt oder ein Konzert stattfindet, wird aus dem Halt schnell ein ganzes Erlebnis. Der Brunnen am Kirchplatz ist deshalb kein Randdetail, sondern ein starkes lokales Zeichen: Er verbindet Weißenhorns Vergangenheit mit der Gegenwart der Stadt. Wer ihn besucht, sieht sehr gut, wie eine historische Mitte im 21. Jahrhundert funktioniert. ([geschichten-aus-weissenhorn.de](https://geschichten-aus-weissenhorn.de/2024/12/21/der-brunnen-am-kirchplatz/))
Quellen:
- Geschichten aus Weißenhorn - Der Brunnen am Kirchplatz
- Stadt Weißenhorn - Über Weißenhorn
- Stadt Weißenhorn - Parken
- Stadt Weißenhorn - Rathauskonzerte mit der Schützenkapelle Wallenhausen
- Stadt Weißenhorn - Nachtwächterführung durch die Weißenhorner Altstadt im April
- Stadt Weißenhorn - Frühlingsmarkt Weißenhorn mit Verkaufsoffenem Sonntag, Streetfoodmarkt und Schrannenmarkt
- Stadt Weißenhorn - DONAU 3 FM Gumpiger Donnerstag
- Stadt Weißenhorn - Nikolausmarkt
- Stadt Weißenhorn - Sommer im Städtle Klang. Kultur. Kirchplatz.
- Stadt Weißenhorn - Prosecco in der Altstadt
Brunnen am Kirchplatz | Geschichte & Veranstaltungen
Der Brunnen am Kirchplatz gehört zu den prägnantesten Orten in Weißenhorns historischer Innenstadt. Wer den Platz betritt, steht mitten in einem Stadtkern, den die Stadt selbst als älteste und einzigartig historische Stadt im Landkreis Neu-Ulm mit über 850 Jahren Geschichte beschreibt. Der mittelalterliche Stadtkern und der gesamte Innenstadtbereich sind als Denkmalschutzensemble festgesetzt, und genau in diesem Umfeld entfaltet der Kirchplatz seine besondere Wirkung. Der Brunnen ist dabei nicht nur ein Gestaltungselement, sondern ein Stück Stadtgeschichte, das den Wandel von Weißenhorn sichtbar macht. Schon im 19. Jahrhundert war der Platz ein Brunnenstandort, später verschwand der Brunnen über Jahrzehnte aus dem Bild, bevor er im Zuge der Altstadtsanierung wieder als bewusst gesetzter Mittelpunkt zurückkehrte. Heute ist der Kirchplatz ein Ort, an dem Geschichte, Alltag und Veranstaltungskultur ineinandergreifen. Er dient als Treffpunkt, als Kulisse und als Orientierungspunkt für Gäste, die Weißenhorn über Rundgänge, Märkte oder Konzerte entdecken möchten. ([weissenhorn.de](https://www.weissenhorn.de/unsere-stadt/ueber-weissenhorn))
Historie des Brunnens am Kirchplatz
Die Geschichte des Brunnens am Kirchplatz reicht deutlich weiter zurück, als es der heutige Blick auf den Platz vermuten lässt. Nach Angaben der Stadtgeschichte wurde der Brunnen auf dem Kirchplatz noch vor dem Einsturz der alten Stadtpfarrkirche am 22.02.1859 errichtet. Damit war er bereits Teil der Platzanlage, bevor sich das heutige Bild der Umgebung entwickelte. In die Gestaltung des Kirchplatzes nach dem Neubau der Kirche wurde der Brunnen einbezogen, sodass sich ein harmonisches Gesamtbild ergab. Die Stadtgeschichte weist außerdem darauf hin, dass der Brunnen durch zahlreiche Fotos dokumentiert ist. Für die Erinnerungskultur der Stadt ist das wichtig, denn der Platz zeigt damit nicht nur eine hübsche Mitte der Altstadt, sondern eine fortlaufende Entwicklung, die sich über Generationen hinweg nachvollziehen lässt. Gerade bei einem Ort, der sich mitten im historischen Zentrum befindet, macht diese Kontinuität einen großen Teil seines Reizes aus. Wer den Brunnen betrachtet, sieht daher nicht nur Wasser, Stein oder Gestaltung, sondern auch eine lange Folge städtebaulicher Entscheidungen, die den Kirchplatz geprägt haben. ([geschichten-aus-weissenhorn.de](https://geschichten-aus-weissenhorn.de/2024/12/21/der-brunnen-am-kirchplatz/))
Im Jahr 1915 wurde der zuvor reparierte Brunnen durch den Malermeister Albert Heinle, den Gründer des Weißenhorner Heimatmuseums, für 93 Mark neu angestrichen. 1924 wurde er an die neue städtische Druck-Wasserleitung angeschlossen. Diese Details zeigen, dass der Brunnen nicht als bloßes dekoratives Objekt behandelt wurde, sondern in den technischen und gestalterischen Alltag der Stadt eingebunden war. Besonders interessant ist dabei die Verbindung von Handwerk, Stadtentwicklung und Wasserversorgung. Der Brunnen war also nicht nur ein Blickfang, sondern zugleich ein Zeichen für den sich modernisierenden Stadtraum. Für die historische Betrachtung ist außerdem wichtig, dass die Überlieferung hier sehr konkret wird: Reparatur, Neuanstrich und Anschluss an die Druckwasserleitung sind keine vagen Erinnerungen, sondern klar benannte Stationen in der Geschichte des Platzes. Genau solche Angaben erklären, warum der Brunnen am Kirchplatz bis heute als identitätsstiftender Ort wahrgenommen wird. Er steht für die Verbindung aus praktischem Nutzen, öffentlicher Gestaltung und kommunalem Selbstverständnis. ([geschichten-aus-weissenhorn.de](https://geschichten-aus-weissenhorn.de/2024/12/21/der-brunnen-am-kirchplatz/))
Zwischen 1942 und 1944 wurde der Brunnen auf dem Kirchplatz entfernt. In den vorhandenen Sitzungsbüchern findet sich laut der auf Weißenhorn spezialisierten Stadtgeschichte kein entsprechender Stadtratsbeschluss. Unbestätigte Quellen vermuten eine Nutzung des Materials im Zuge von Metallsammlungen während des Zweiten Weltkriegs, und ein Foto aus dem Jahr 1942 zeigt den Brunnen noch. Danach blieb der Kirchplatz rund 45 Jahre ohne Brunnen. Die Stadtgeschichte hält außerdem fest, dass der Stadtrat am 25.07.1947 beschloss, anstelle des entfernten gusseisernen Brunnens bei passender Gelegenheit einen neuen Brunnen zu errichten. Dass es so lange dauern sollte, bis dieser Plan Wirklichkeit wurde, sagt viel über die Entwicklung des Platzes im 20. Jahrhundert aus. Der Kirchplatz verlor in dieser Zeit seinen gestalterischen Mittelpunkt, was sich auch im zunehmenden Parken und in der Veränderung der Wegeführung widerspiegelte. Für den heutigen Besucher ist diese Phase besonders wichtig, weil sie erklärt, warum der Brunnen nicht einfach ein beliebiges Objekt ist, sondern die wiedergewonnene Mitte eines lange veränderten Ortes. ([geschichten-aus-weissenhorn.de](https://geschichten-aus-weissenhorn.de/2024/12/21/der-brunnen-am-kirchplatz/))
Der neue Brunnen und die Altstadtsanierung
Die Rückkehr des Brunnens in das Stadtbild hängt eng mit der Altstadtsanierung zusammen. Am 03.12.1984 stellte der Architekt der Neugestaltung des Kirchplatzes, Dr. Amslinger, die Gesamtplanung vor. Dabei war bereits ein achteckiger Brunnen vorgesehen, den der Planer möglichst schlicht als Modell 85 gedachte. Diese frühen Planungen zeigen, dass der Brunnen nicht als nachträglicher Schmuck, sondern als integraler Bestandteil einer städtebaulichen Neuordnung gedacht war. Die Diskussion darüber, wie der Kirchplatz wieder eine klare Mitte erhalten könnte, war also nicht zufällig, sondern Teil einer bewussten Umgestaltung. Die Stadtgeschichte beschreibt, dass sich der Stadtrat im Grundsatz dieser Idee anschloss. Für heutige Besucher ist gerade das interessant: Der Brunnen steht nicht nur dort, weil an einem Platz eben ein Brunnen stehen kann, sondern weil seine Form und seine Position als Antwort auf den Verlust des früheren Brunnenzentrums gedacht wurden. Er ist deshalb ein sehr gutes Beispiel dafür, wie historische Orte in Weißenhorn behutsam erneuert wurden. ([geschichten-aus-weissenhorn.de](https://geschichten-aus-weissenhorn.de/2024/12/21/der-brunnen-am-kirchplatz/))
Auf Anregung einiger Stadträte wurde schließlich ein offener Wettbewerb beschlossen, an dem sich örtliche Künstler und alle Bürger beteiligen konnten. Die Ausschreibung erfolgte am 11.01.1985 im Stadtanzeiger. Auch bei der Auswahl eines Modells sollten die Weißenhorner Bürger einbezogen werden, und so wurden die Entwürfe am 28.04.1985 im Stadttheater ausgestellt. Dort konnten die Besucher über ihren Favoriten abstimmen. Von 130 Besuchern beteiligten sich allerdings nur 40 an der Abstimmung, was die Stadtgeschichte als weder hilfreich noch repräsentativ beschreibt. Trotz dieser begrenzten Beteiligung ist der Vorgang ein gutes Beispiel für lokale Mitgestaltung. Der Brunnen am Kirchplatz entstand also nicht im stillen Verwaltungsvorgang, sondern im Zusammenspiel von Stadtplanung, öffentlicher Diskussion und gestalterischer Auswahl. Das prägt bis heute die Wahrnehmung des Platzes, denn der Brunnen ist nicht nur historisch, sondern auch bürgernah entstanden. Genau diese Mischung aus Geschichte und Beteiligung macht ihn zu einem besonders interessanten Ort für Menschen, die Stadtentwicklung nicht nur sehen, sondern verstehen möchten. ([geschichten-aus-weissenhorn.de](https://geschichten-aus-weissenhorn.de/2024/12/21/der-brunnen-am-kirchplatz/))
Mit dem neuen Brunnen erhielt der Kirchplatz wieder eine optische und funktionale Mitte. Die Altstadtsanierung wollte den Platz nicht bloß reparieren, sondern ihm eine zeitgemäße Form geben, die zur historischen Umgebung passt. Dass der Brunnen bewusst schlicht gehalten und als Modell 85 beschrieben wurde, unterstreicht diesen Anspruch. Es ging nicht um Spektakel, sondern um eine zurückhaltende, stimmige Lösung für einen Ort, der von Kirche, Altstadt und öffentlichem Leben geprägt ist. Heute wirkt der Platz deshalb nicht wie eine künstlich aufgesetzte Bühne, sondern wie ein wiedergewonnenes Zentrum. Wer dort steht, sieht einen Ort, an dem der historische Kontext und die Nutzung im Alltag zusammenkommen. Gerade im Zusammenspiel mit den umliegenden Veranstaltungen, Stadtführungen und Märkten entfaltet der Brunnen seine volle Bedeutung. Er markiert nicht nur einen Punkt im Stadtraum, sondern ein Stück zurückgewonnene Identität. Diese Einbindung erklärt, warum der Kirchplatz heute so selbstverständlich als Treffpunkt wahrgenommen wird und warum der Brunnen in Weißenhorns Stadterzählung eine so wichtige Rolle spielt. ([geschichten-aus-weissenhorn.de](https://geschichten-aus-weissenhorn.de/2024/12/21/der-brunnen-am-kirchplatz/))
Veranstaltungen am Kirchplatz in Weißenhorn
Der Kirchplatz ist heute weit mehr als ein historischer Ort zum Anschauen. Die Stadt Weißenhorn nutzt ihn regelmäßig als Veranstaltungsfläche, und genau dadurch wird der Brunnen Teil eines lebendigen Alltags. Besonders sichtbar wird das bei den Rathauskonzerten: In den Sommermonaten wird der Kirchplatz am Mittwochabend zur stimmungsvollen Bühne für die beliebten Konzerte unter freiem Himmel. Die örtlichen Blasmusikkapellen spielen dort ein abwechslungsreiches Repertoire von traditionellen Klassikern bis zu modernen Stücken. Vor der malerischen Kulisse der Altstadt entsteht eine besondere Atmosphäre, die zum Verweilen, Zuhören und Genießen einlädt. Diese Beschreibung der Stadt macht klar, dass der Kirchplatz nicht nur Kulisse ist, sondern selbst ein kultureller Akteur. Wer den Brunnen als Treffpunkt erlebt, erlebt gleichzeitig den öffentlichen Charakter des Platzes: Musik, Publikum, offene Luft und historische Umgebung verbinden sich zu einem typischen Weißenhorner Sommermoment. Für Besucher ist das besonders attraktiv, weil man hier Geschichte und Gegenwart nicht getrennt wahrnimmt, sondern im selben Raum. ([weissenhorn.de](https://www.weissenhorn.de/tourismus-und-freizeit/was-ist-los-in-weissenhorn/veranstaltungskalender/veranstaltung/rathauskonzerte-mit-der-schuetzenkapelle-wallenhausen))
Auch im Fasching und in der Marktsaison spielt der Kirchplatz eine zentrale Rolle. Beim Gumpigen Donnerstag findet das Faschingstreiben der Superlative auf dem Kirchplatz und der Hauptstraße statt; die offizielle Veranstaltungsseite nennt den Kirchplatz ausdrücklich als Ort des Geschehens. Beim Frühlingsmarkt wird die Innenstadt von Weißenhorn mit Leben gefüllt, und auf dem Kirchplatz bietet der Streetfoodmarkt Gerichte aus aller Welt an. Der Nikolausmarkt wiederum verwandelt den Kirch- und Schlossplatz in ein vorweihnachtliches Lichtermeer mit geschmückten Hütten, Glühwein, Punsch und einem Bühnenprogramm. Diese wiederkehrenden Formate zeigen sehr deutlich, dass der Kirchplatz ein flexibler urbaner Raum ist: Mal dient er als Konzertort, mal als Festplatz, mal als Marktfläche. Genau diese Wandelbarkeit macht seine Qualität aus. Er ist nicht nur historisch, sondern auch alltagstauglich und kann je nach Jahreszeit ganz unterschiedliche Funktionen übernehmen, ohne seinen Charakter zu verlieren. ([weissenhorn.de](https://www.weissenhorn.de/tourismus-und-freizeit/was-ist-los-in-weissenhorn/veranstaltungskalender/veranstaltung/donau-3-fm-gumpiger-donnerstag))
Weitere Formate unterstreichen den besonderen Stellenwert des Ortes. Die Stadt bewirbt etwa das Angebot Sommer im Städtle - Klang. Kultur. Kirchplatz. Damit wird der Kirchplatz selbst schon im Titel als kulturelle Bühne markiert. Auch die Aktion Prosecco in der Altstadt zeigt, wie sehr sich das Zentrum um den Kirchplatz herum als Ort des Verweilens und Genießens versteht. Dort sind unter anderem am Kirchplatz 6 Plätze für das Zusammensitzen vorgesehen. Das ist kein Zufall, sondern Ausdruck eines Innenstadtverständnisses, in dem öffentliche Räume nicht nur durchquert, sondern bewusst genutzt werden. Für Gäste bedeutet das: Der Brunnen am Kirchplatz ist ein sehr guter Ausgangspunkt, um die kulinarische, musikalische und gemeinschaftliche Seite Weißenhorns zu erleben. Wer also nach Veranstaltungen, Stadtfesten, Musikabenden oder saisonalen Aktionen sucht, findet am Kirchplatz eine erstaunliche Dichte an Terminen. Die Vielfalt reicht vom kleinen Abendkonzert bis zum großen Marktsonntag und macht den Ort zu einem der wichtigsten öffentlichen Treffpunkte der Stadt. ([weissenhorn.de](https://www.weissenhorn.de/tourismus-und-freizeit/was-ist-los-in-weissenhorn/veranstaltungskalender/veranstaltung/sommer-im-staedtle-klang-kultur-kirchplatz-mit-maximilian-jaeger))
Anfahrt, Parken und Orientierung im Zentrum
Für die praktische Planung eines Besuchs ist der Kirchplatz gut angebunden. Die Stadt Weißenhorn stellt eine eigene Parkplatzübersicht bereit und benennt unter anderem den P1 Parkplatz Innenstadt sowie den P2 Parkplatz Theater. Ergänzt wird das Angebot durch weitere Stellflächen wie Wohnmobilstellplatz, Parkplatz am Jägerweg, Parkplatz Waldfriedhof, Parkplatz Fuggerhalle sowie die Bahnhofsparkplätze Süd und Nord. Wer also zum Brunnen am Kirchplatz möchte, findet in der offiziellen Übersicht mehrere passende Optionen für unterschiedliche Anreisearten. Gerade weil der Kirchplatz in der Innenstadt liegt, sind zentrale Parkmöglichkeiten besonders relevant. Die Stadt kommuniziert diese Parkflächen transparent und unterstützt damit einen unkomplizierten Besuch des historischen Kerns. Das ist wichtig für alle, die zum Stadtbummel, zu einer Veranstaltung oder zu einer Führung anreisen. Statt lange nach Orientierung zu suchen, kann man die Parkinfrastruktur direkt in die Besuchsplanung einbeziehen. ([weissenhorn.de](https://www.weissenhorn.de/unsere-stadt/lernen-sie-uns-kennen/parken))
Auch die allgemeine Anbindung Weißenhorns ist für einen Besuch hilfreich. Die Stadt beschreibt sich als gut über die Autobahnanschlüsse an die BAB 7 und BAB 8 erreichbar. Zudem wurde die Bahnstrecke (Ulm)-Senden-Weißenhorn im Dezember 2013 reaktiviert, sodass das Oberzentrum Ulm/Neu-Ulm mit dem ÖPNV in knapp 25 Minuten erreichbar ist. Dazu kommt ein gut ausgebautes Radwegenetz über das gesamte Stadtgebiet. Für den Brunnen am Kirchplatz bedeutet das in der Praxis: Besucher können die Innenstadt je nach Ausgangspunkt mit Auto, Bahn oder Fahrrad ansteuern. Die Altstadt ist nicht als abgeschotteter Museumsraum organisiert, sondern als funktionierender Stadtkern mit guter Erreichbarkeit. Das macht den Platz auch für spontane Besuche attraktiv. Wer ohnehin in der Region unterwegs ist, kann den Kirchplatz sehr gut in einen Tagesausflug einbauen, ohne komplizierte Wege planen zu müssen. Die offizielle Stadtbeschreibung bestätigt damit, dass Weißenhorn nicht nur historisch interessant, sondern auch praktisch gut zugänglich ist. ([weissenhorn.de](https://www.weissenhorn.de/unsere-stadt/ueber-weissenhorn))
Aus den städtischen Informationen lässt sich außerdem ableiten, dass der Kirchplatz als Ausgangspunkt für einen Altstadtbesuch besonders sinnvoll ist. Das ist eine praktische Schlussfolgerung aus der Kombination von zentralen Parkplätzen, kompakter Innenstadt und der Rolle des Platzes als Treffpunkt für Führungen und Veranstaltungen. Wer zum Nachtwächterrundgang kommt, beginnt direkt am Brunnen auf dem Kirchplatz. Wer zu einem Markt, Konzert oder Fest anreist, landet ebenfalls in unmittelbarer Nähe des historischen Zentrums. Für Fußgänger und Radfahrende ist das besonders angenehm, weil die Wege kurz bleiben und sich der Ort leicht in einen Rundgang durch die Altstadt einfügt. Auch wenn die Stadt keine exakten Fußwege in Metern für den Brunnen ausweist, ist der Kontext eindeutig: Der Kirchplatz ist ein zentraler, gut erschlossener und alltagsnaher Punkt im Stadtkern. Genau diese Mischung aus historischer Bedeutung und guter Erreichbarkeit macht ihn für Besucher so brauchbar. ([weissenhorn.de](https://www.weissenhorn.de/unsere-stadt/lernen-sie-uns-kennen/parken))
Weißenhorn entdecken: Altstadt, Geschichte und Rundgänge
Wer den Brunnen am Kirchplatz besucht, entdeckt automatisch mehr als nur einen einzelnen Punkt. Weißenhorn beschreibt seinen mittelalterlichen Stadtkern als Denkmalschutzensemble, und genau darin liegt der Reiz des gesamten Umfelds. Die Stadt verweist auf eine belebte Innenstadt, eine gepflegte Gastronomie und auf kulturelle Einrichtungen wie die neu gebaute Fuggerhalle mit Veranstaltungsangeboten bis zu 1600 Stehplätzen, das historische Stadttheater als Unikum in Bayern, die alte Stadthalle und die Schranne als ältestes Gebäude der Stadt. Ergänzt wird das Angebot durch das Heimatmuseum mit Dauerausstellung zur Heimatgeschichte und wechselnden Ausstellungen. Der Brunnen steht also nicht isoliert, sondern in einer Umgebung, die bewusst mit Geschichte, Kultur und öffentlichem Leben arbeitet. Genau das macht den Kirchplatz für Gäste so interessant: Man bekommt dort nicht nur ein schönes Motiv, sondern einen Einstieg in die städtische Identität Weißenhorns. Die Altstadt ist kompakt genug, um sie zu Fuß zu erleben, und zugleich reich genug an Stationen, um daraus einen ganzen Rundgang zu machen. ([weissenhorn.de](https://www.weissenhorn.de/unsere-stadt/ueber-weissenhorn))
Ein besonders schöner Hinweis auf die Rolle des Brunnens als Treffpunkt ist die Nachtwächterführung. Die Stadt lädt dazu ein, die Weißenhorner Altstadt auch bei Dunkelheit zu entdecken. Begleitet von Nachtwächter Paul Silberbaur geht es mit Hellebarde, Horn und Laterne durch stille Gassen und Plätze, vorbei an historischen Fachwerkhäusern und bedeutenden Bauwerken der Altstadt. Der Treffpunkt für diese Führung ist ausdrücklich der Brunnen auf dem Kirchplatz. Das ist mehr als eine praktische Angabe: Es zeigt, dass der Brunnen als Orientierungspunkt und Startmarke im öffentlichen Gedächtnis verankert ist. Wer sich dort trifft, beginnt seinen Rundgang an einem Ort, der Geschichte, Gegenwart und Erzählung miteinander verbindet. Gerade für Besucher, die Weißenhorn zum ersten Mal erleben, ist das ideal. Sie starten nicht irgendwo, sondern direkt an einem Platz mit klarer Atmosphäre und historischem Bezug. ([weissenhorn.de](https://www.weissenhorn.de/tourismus-und-freizeit/was-ist-los-in-weissenhorn/veranstaltungskalender/veranstaltung/nachtwaechterfuehrung-durch-die-weissenhorner-altstadt-im-april))
So wird der Brunnen am Kirchplatz zu einem Ort, an dem sich unterschiedliche Ebenen überlagern. Er erinnert an alte Brunnenstandorte, an die Umgestaltung des Kirchplatzes, an Jahre ohne Brunnen und an die bewusste Wiederherstellung eines urbanen Mittelpunkts. Gleichzeitig ist er Teil eines lebendigen Stadtkerns, der Märkte, Konzerte, Führungen und saisonale Feste trägt. Genau diese Verbindung aus Erinnerung und Nutzung ist für Weißenhorn typisch. Besucher erleben hier nicht nur ein einzelnes Denkmal, sondern eine Stadt, die ihren historischen Raum aktiv bespielt. Wer sich Zeit nimmt, den Platz nicht nur zu fotografieren, sondern auch zu beobachten, versteht schnell, warum der Brunnen im Alltag der Stadt so präsent ist. Er markiert das, was Weißenhorn im besten Sinn ausmacht: eine historische Kulisse, die nicht stehen geblieben ist, sondern weiterlebt. ([geschichten-aus-weissenhorn.de](https://geschichten-aus-weissenhorn.de/2024/12/21/der-brunnen-am-kirchplatz/))
Wann der Kirchplatz besonders lebendig ist
Am lebendigsten zeigt sich der Brunnen am Kirchplatz natürlich dann, wenn die Stadt ihre öffentlichen Formate auf den Platz bringt. Die Rathauskonzerte sorgen in den Sommermonaten am Mittwochabend für Musik unter freiem Himmel. Beim Gumpigen Donnerstag füllt sich der Kirchplatz gemeinsam mit der Hauptstraße mit Faschingstreiben. Der Frühlingsmarkt bringt Streetfood, Innenstadtflair und Familienbesuche zusammen, während der Nikolausmarkt den Kirch- und Schlossplatz in ein vorweihnachtliches Lichtermeer verwandelt. Wer den Brunnen also nicht nur als Denkmal sehen, sondern die Platzwirkung wirklich erleben möchte, sollte einen Blick in den Veranstaltungskalender werfen. Das lohnt sich besonders, weil die Termine je nach Jahreszeit stark variieren und der Platz dadurch immer wieder einen anderen Charakter annimmt. Mal ist er Konzertbühne, mal Marktfläche, mal festlicher Treffpunkt. Genau diese Flexibilität macht ihn so typisch für eine Stadtmitte, die sich nicht auf eine Funktion beschränkt. ([weissenhorn.de](https://www.weissenhorn.de/tourismus-und-freizeit/was-ist-los-in-weissenhorn/veranstaltungskalender/veranstaltung/rathauskonzerte-mit-der-schuetzenkapelle-wallenhausen))
Auch außerhalb der großen Veranstaltungstage lohnt sich ein Besuch. Die Altstadt von Weißenhorn ist laut Stadt ein historisch gewachsener, sanierter und zugleich belebter Raum. Das heißt: Der Kirchplatz ist nicht nur während Feste interessant, sondern auch dann, wenn man die Architektur und die ruhige Wirkung des Platzes wahrnehmen möchte. Gerade der Brunnen gibt dem Platz eine klare Mitte, an der man sich orientieren kann. Für Spaziergänger ist das angenehm, weil sich von dort aus andere Stationen der Innenstadt gut einordnen lassen. Für Gäste, die Weißenhorn zum ersten Mal besuchen, ist das ein einfacher Einstieg in die Stadt. Und für Menschen, die wiederkommen, ist es ein wiedererkennbares Symbol. Die Stadt selbst setzt diese Mischung aus Nutzung und Atmosphäre bewusst ein, was man an den regelmäßigen Veranstaltungen, den Stadtführungen und den kulturellen Angeboten im Umfeld gut erkennen kann. Der Kirchplatz lebt davon, dass er sowohl Alltagsraum als auch Festort ist. ([weissenhorn.de](https://www.weissenhorn.de/unsere-stadt/ueber-weissenhorn))
Wer den Brunnen am Kirchplatz bewusst einplant, bekommt daher ein sehr rundes Weißenhorn-Erlebnis: historische Einordnung, kurze Wege, kulturelle Vielfalt und eine Innenstadt, die ihre Geschichte nicht versteckt. Der Platz eignet sich als Startpunkt für einen Spaziergang, als Treffpunkt für eine Führung oder als Ort für einen entspannten Aufenthalt mitten in der Altstadt. Genau diese Nutzbarkeit macht ihn auch für Besucher attraktiv, die keine große Programmtour planen. Ein kurzer Halt am Brunnen kann der Anfang eines längeren Stadtbesuchs sein. Und wenn gerade ein Fest, ein Markt oder ein Konzert stattfindet, wird aus dem Halt schnell ein ganzes Erlebnis. Der Brunnen am Kirchplatz ist deshalb kein Randdetail, sondern ein starkes lokales Zeichen: Er verbindet Weißenhorns Vergangenheit mit der Gegenwart der Stadt. Wer ihn besucht, sieht sehr gut, wie eine historische Mitte im 21. Jahrhundert funktioniert. ([geschichten-aus-weissenhorn.de](https://geschichten-aus-weissenhorn.de/2024/12/21/der-brunnen-am-kirchplatz/))
Quellen:
- Geschichten aus Weißenhorn - Der Brunnen am Kirchplatz
- Stadt Weißenhorn - Über Weißenhorn
- Stadt Weißenhorn - Parken
- Stadt Weißenhorn - Rathauskonzerte mit der Schützenkapelle Wallenhausen
- Stadt Weißenhorn - Nachtwächterführung durch die Weißenhorner Altstadt im April
- Stadt Weißenhorn - Frühlingsmarkt Weißenhorn mit Verkaufsoffenem Sonntag, Streetfoodmarkt und Schrannenmarkt
- Stadt Weißenhorn - DONAU 3 FM Gumpiger Donnerstag
- Stadt Weißenhorn - Nikolausmarkt
- Stadt Weißenhorn - Sommer im Städtle Klang. Kultur. Kirchplatz.
- Stadt Weißenhorn - Prosecco in der Altstadt
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